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Ratgeber

24. Oktober 2017 | 09:54 Uhr

Job und Karriere : Mehr als tausend Worte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Visitenkarte mit Porträtfoto bleibt besser im Gedächtnis. Eine Handynummer auf der Karte ist für Außendienstler ein Muss.

Für Berufstätige lohnt sich eine Visitenkarte mit Porträtfoto. Damit bleiben sie Geschäftspartnern besser in Erinnerung. „Ein Bild ist viel einprägsamer als einfach nur der Name“, sagt Agnes Jarosch, Etikette-Trainerin in Stuttgart. Für ein professionelles Bild reicht es aber nicht, ein Foto mit dem Handy vor weißer Tapete zu machen. Stattdessen führt der Weg am besten zu einem Fotografen. „Qualität ist das A und O.“ Auf dem Foto schauen Berufstätige entweder frontal in die Kamera. Eine schräge Blickrichtung kann ungünstig wirken, wenn sich das Bild auf einer Seite der Visitenkarte befindet. Ist das Bild zum Beispiel rechts oben platziert, sollte der Blick zur Mitte der Karte gerichtet sein. Sonst wirkt die Komposition unsymmetrisch. Ein Foto eignet sich besonders für Mitarbeiter im Vertrieb, die viel Kundenkontakt haben.

Neben dem Namen und der Mailadresse gehört auch die Telefonnummer auf die Visitenkarte. „Jeder kann allerdings selbst entscheiden, ob auch die Mobilnummer mit drauf soll“, sagt Jarosch. Das empfiehlt sie besonders Berufstätigen, die viel im Außendienst unterwegs sind. Denn sie sind über die Festnetznummer schwer zu erreichen.

Bei akademischen Titeln prüfen Mitarbeiter am besten, ob es Vorgaben vom Unternehmen gibt. „Bei manchen Firmen ist es üblich, den Titel nicht anzugeben“, erklärt Jarosch. Daran sollten sich Angestellte halten. Wer zusätzlich punkten möchte, kann einen QR-Code auf die Karte drucken lassen. Er wird mit dem Mobiltelefon gescannt. Die Kontaktdaten werden dann automatisch im Adressbuch des Telefons abgespeichert. Das ist nicht nur praktisch. Auch wenn die Visitenkarte mal verloren geht, bleiben Telefonnummer und Mailadresse dem Geschäftspartner erhalten. Jarosch rät bei der Farbe der Karte zu Weiß oder Creme.

 

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