Tauber Arm, schiefer Mund

Beim  Verdacht  auf Schlaganfall  muss  es  schnell gehen.
Beim Verdacht auf Schlaganfall muss es schnell gehen.

Einfache Übungen schaffen bei Verdacht auf Schlaganfall Klarheit

svz.de von
24. August 2014, 22:41 Uhr

Ein herabhängender Mundwinkel oder die plötzliche Lähmung und Taubheit einer Körperseite sind typische Anzeichen für einen Schlaganfall. Außerdem kann es sein, dass der Betroffene auf einmal Doppelbilder sieht oder Dinge an einer Seite seines Blickfeldes nicht mehr wahrnehmen kann. Auch die räumliche Orientierung, das Sprechen und das Verstehen können beeinträchtigt sein: Silben werden verdreht, derjenige spricht abgehackt oder begreift nicht, was ihm gesagt wird. Darüber hinaus sind sehr starke Kopfschmerzen möglich, die mit Übelkeit und Erbrechen einhergehen können. Hinzu kommen manchmal auch Schwindel und ein unsicherer Gang.

Der Verdacht auf einen Schlaganfall lässt sich mit einem einfachen Test nach der FAST-Regel überprüfen. Die vier Buchstaben stehen für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Zeugen sollten den Betroffenen zunächst bitten, zu lächeln. Gelingt ihm das nur mit einem Mundwinkel, könnte das halbe Gesicht gelähmt sein. Dann sollte er die Arme nach vorne strecken und dabei die Handflächen nach oben drehen – das gelingt bei einer Lähmung nicht. Kann er auch einen einfachen Satz nicht nachsprechen oder klingt seine Stimme verwaschen, ist das ein weiteres Warnsignal.

Jetzt ist höchste Eile angesagt: Helfer sollten sofort den Notruf 112 anrufen und die Symptome beschreiben.

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