Anzeige: IKK – Die Innovationskasse : Sollten Schwangere tatsächlich für zwei essen?

AdobeStock_270990395.jpeg

Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung zur Vorbeugung von Schwangerschaftsdiabetes und anderen Komplikationen.

von
25. Juni 2021, 00:01 Uhr

Eine Schwangerschaft ist für die meisten werdenden Eltern zuallererst ein großer Grund zur Freude. Ist die erste Euphorie des positiven Schwangerschafts-Tests erst einmal verflogen, kommen jedoch oft viele Fragen auf, gerade bei Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind. Wie ernähre ich mich richtig, damit mein Baby optimal versorgt ist? Stimmt die Redensart, dass Schwangere für zwei essen können und sollten? Und was ist mit Sport in der Schwangerschaft, welche Art der Bewegung tun Mutter und Kind gut?

Grundvoraussetzung: Eine ausgewogene Ernährung

Neben der intensiven ärztlichen Betreuung gibt es auch eine Menge, was schwangere Frauen in ihrem Alltag tun können, um die positive Entwicklung ihres Kindes sicherzustellen. Dr. Martha Heider von der IKK – Die Innovationskasse ist promovierte Apothekerin und hat schon viele besorgte werdende Mütter beraten.

Grundsätzlich kann man sagen: Wer vorher schon auf eine ausgewogene Ernährung geachtet hat, muss daran in der Schwangerschaft nichts Grundlegendes ändern. Dr. Martha Heider, IKK – Die Innovationskasse

Der Bedarf an Nährstoffen sei zumindest anfangs nicht wesentlich höher als normalerweise. Im zweiten Trimester steigt der Energiebedarf um etwa 250 Kalorien pro Tag, im dritten Trimester um etwa 500 Kalorien im Vergleich zum Beginn der Schwangerschaft. Meist bemerkt man diesen gesteigerten Energiebedarf jedoch ganz automatisch durch ein größeres Hungergefühl. Der Arzt verschreibe in vielen Fällen ein Supplement für Nährstoffe wie Folsäure, Eisen oder die B-Vitamine, doch mit allem anderen werde der Fötus über eine normale, ausgewogene Ernährung hinreichend versorgt.

Eine Unterversorgung des ungeborenen Kindes sei also nicht ausgeschlossen, aber doch unwahrscheinlich, solange werdende Mütter sich an den Empfehlungen ihres Arztes orientierten. Ein größeres Risiko sei gegeben, dass bei falscher Ernährung oder zu wenig Bewegung das Kind übergewichtig werde. „Man muss nicht für zwei essen“, widerspricht Heider der immer noch gängigen Vorstellung. Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist bei normalgewichtigen Frauen eine Zunahme von zehn bis 16 Kilogramm normal. Dabei ist alles eingerechnet, vom Gewicht des Kindes über die Placenta bis hin zu ein bis zwei Kilogramm „Reserve“, die beim Körpergewicht der Mutter hinzukommen.

Risiko Schwangerschaftsdiabetes

Gerade eine zu zuckerhaltige Ernährung kann die Entstehung eines Schwangerschaftsdiabetes begünstigen, von dem in Deutschland immerhin etwa 4% der schwangeren Frauen betroffen sind – Tendenz steigend. Bei dieser Form des Diabetes sorgt der nach Mahlzeiten längerfristig stark erhöhte Blutzuckerspiegel dazu, dass eine zu hohe Zuckermenge an den Fötus weitergegeben wird und dieser dadurch ein Übergewicht entwickeln kann. Auch entwickelt sich bei betroffenen Frauen häufig ein Bluthochdruck, der dafür sorgen kann, dass die Placenta unterversorgt wird.

All diesen Problemen lässt sich jedoch mit einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung vorbeugen. Unterstützen kann dabei auch eine Schwangerschafts-App wie etwa Keleya, in der werdende Mütter nach der Registrierung täglich nicht nur abwechslungsreiche Rezeptvorschläge bekommen, sondern auch geeignete Sporteinheiten, Tipps von GynäkologInnen zu alltäglichen Fragen in der Schwangerschaft, spannende Artikel und einen sehr anschaulichen Vergleich, welchem Gemüse die Größe und das Gewicht des Babys im aktuellen Stadium der Schwangerschaft entsprechen. Die Nutzung der Keleya-App mit allen Premium-Funktionen ist für Versicherte bei der IKK – Die Innovationskasse kostenlos. Darüber hinaus bietet die IKK werdenden Müttern auch weitere attraktive Leistungen an.

Mehr über die Leistungen der IKK – Die Innovationskasse für schwangere Frauen finden Sie unter https://www.die-ik.de/diagnosenorddeutsch-ernaehrung-in-der-schwangerschaft#c6962. Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #diagnosenorddeutsch entstanden, hier behandelt die IKK - Die Innovationskasse unterschiedliche Gesundheitsthemen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert