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Medizin und Gesundheit

11. Dezember 2017 | 20:07 Uhr

Diabetiker : Insulin nicht überall spritzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hautstelle sollte sauber und entzündungsfrei sein

svz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 17:32 Uhr

Müssen sich Diabetiker Insulin spritzen, sollten sie vor jeder Injektion ihre Haut auf Veränderungen kontrollieren. Die Einstichstelle muss sauber, und sie darf nicht entzündet oder gerötet sein, erläutert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Nur dann kann das Medikament richtig wirken. Narben oder Muttermale sind keine geeigneten Hautpartien, auch beulenartige Verdickungen eignen sich nicht – selbst wenn der Einstich dort weniger schmerzhaft ist als anderswo.

Die meisten Diabetiker verabreichen sich das Insulin mit einem Pen. Die DDG rät, dessen Funktion vor jedem Gebrauch zu testen. Dazu stellen die Patienten es auf die Abgabe von ein bis zwei Einheiten Insulin ein, halten das Gerät mit der Nadel nach oben, betätigen es und beobachten, ob das Medikament aus der Nadelspitze fließt. Ist das der Fall, kann die nötige Menge eingestellt und verabreicht werden. Am besten greifen Diabetiker dann mit Daumen und Zeigefinger in die Haut, um eine Falte anzuheben. Die Nadel sollte der DDG zufolge im rechten Winkel ins Unterhautfettgewebe gestochen und der Dosierknopf dann langsam und gleichmäßig gedrückt werden. Anschließend warten die Patienten am besten zehn Sekunden, damit kein Medikament in die Nadel zurückfließt und ziehen sie dann im selben Winkel wieder heraus. Die Haut können sie dann loslassen.

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