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Medizin und Gesundheit

24. November 2017 | 07:03 Uhr

Hitze : Hätten Sie das gewußt?

vom

svz.de von
erstellt am 26.Jul.2013 | 03:58 Uhr

In tiefen Seen kühlt man schneller aus

Trotz der Sommerhitze sollten Badende sich nicht darauf verlassen, dass Gewässer warm genug zum gefahrlosen Schwimmen sind. Insbesondere bei tiefen Gewässern wie Baggerseen können tiefere Wasserschichten noch immer sehr kalt sein. Dadurch können Schwimmer leicht unterkühlen und Krämpfe bekommen. Sie haben dann keine Kraft mehr, das rettende Ufer zu erreichen.

40,3 Grad: Hitzerekord seit zehn Jahren

Die bisherigen Hitzerekorde haben schon seit zehn Jahren Bestand: Am 8. August 2003 maß der Wetterdienst Meteomedia im saarländischen Perl-Nennig 40,3 Grad. Der Deutsche Wetterdienst gibt als Höchstwert seit Beginn der Messungen vor gut 130 Jahren "nur" 40,2 Grad an - gemessen am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf (Oberfpalz) sowie im August 2003 in Karlsruhe und Freiburg. Europas Hitzerekord hält seit 1999 mit 48,5 Grad Catenanuova auf Sizilien. Der "Weltrekord" wurde im kalifornischen Death Valley gemessen: 56,7 Grad am 10. Juli 1913.

Hunde langsam ans Wasser gewöhnen

Nicht alle Hunde sind geborene Wasserratten. Mit etwas Geduld können Halter sie aber schrittweise an Flüsse und Seen gewöhnen. Am besten gehen sie mit dem Tier gemeinsam ins Wasser. Anfangs kann es dem Vierbeiner schon reichen, nur mit dem Pfoten einzutauchen. Oft haben Hunde Schwierigkeiten damit, den Boden zu verlieren, wenn sie weiter ins Wasser gehen. In solchen Fällen greifen Besitzer am besten unter den Bauch des Hundes. Das gibt Sicherheit und motiviert das Tier, sich weiter vorzuwagen.

Hitze kann Elektronik im Auto stören

In einem stark aufgeheizten Auto droht nicht nur den Insassen ein Hitzekollaps, sondern auch der Bordelektronik. Wichtige Systeme wie Airbags, ABS, ESP oder die Motorsteuerung können ausfallen. An heißen Tagen sollten Autofahrer ihren Wagen deshalb möglichst im Schatten parken. In praller Sonne steige die Temperatur unter dem Blech auch mal bis an die 100 Grad - zu viel für die Elektronik.

Schweißduft von Kollegen ansprechen

Wenn ein Kollege nach Schweiß stinkt, gilt das oft als Tabuthema. Denn vielen ist es zu peinlich, das anzusprechen. Ein Fehler, findet Agnes Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat. Sie rät, "den Stier bei den Hörnern zu packen und das Thema direkt anzusprechen". Es durch die Blume oder mit nonverbalen Gesten zu sagen, werde oft missverstanden. Auch sollten die Mitarbeiter das heikle Thema nicht auf die lange Bank schieben, sondern frühzeitig auf den Tisch bringen. Wenn alle in der Umgebung den Geruch schon bemerkt haben und tuscheln, sei es zu spät. Am besten spricht ein Mitarbeiter das Thema an, der zu dem Kollegen ein Vertrauensverhältnis hat und vom selben Geschlecht ist.

SOS-Tipps für den Garten

Es ist wie beim Tropfen auf dem heißen Stein: Kommt Wasser im Hochsommer auf die Erde, verdampft es im Nu. Experten geben diese Tipps:

• Nachts gießen: Am besten ist das Gießen mitten in der Nacht, zwischen drei und vier Uhr morgens. Eine Bewässerungsanlage mit Zeitschaltuhr kann diese Aufgabe übernehmen.

Lieber am frühen Morgen statt abends gießen. Denn abends ist der Boden noch zu heiß und das Wasser verdunstet.

• Topfpflanzen bekommen an heißen Tagen aber am besten sogar zweimal täglich Wasser.

• Ausreichend gießen: Besonders schwierig ist die Wassermenge beim Rasen. Wann hat er genug? Stellen Sie ein leeres Marmeladenglas auf den Rasen. Dann starten Sie den Sprinkler. Steht das Wasser in dem Glas rund 1,5 Zentimeter hoch, haben die Halme ausreichend abbekommen. Jeder Quadratmeter Rasen sollte10 bis 15 Liter bekommen.

• Nicht die Blätter duschen: Ideal ist weiches, kalkarmes Regenwasser, das direkt auf die Erde kommt. Wasser aus dem Rasensprenger schadet hingegen vielen Stauden und Gemüsepflanzen. Es prasselt von oben auf die Blätter, bevor es die Erde erreicht.

Sonnenlicht auf den Wassertropfen kann die Blätter verbrennen.

Außerdem weist Herrmannsdörfer darauf hin, dass sich leicht Pilze ansiedeln, wenn die Blätter mal länger nicht abtrocknen.

• Nachlegen nach Gewittern: Nach einem Gewitterregen legt der Hobbygärtner am besten nach. Denn der Schauer befeuchtet oft nur die Erdoberfläche. Außerdem absorbieren die Pflanzen Wasser bei hoher Luftfeuchtigkeit, wie sie nach Gewittern herrscht, besser.

• Rasen schützen: Der Gärtner sollte Rasenschnitt liegen lassen.

Dieser speichert Feuchtigkeit und schützt so das Grün vor dem Austrocknen. Topfpflanzen überstehen längere Trockenphasen an schattigen und windgeschützten Orten besser.

 

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