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Medizin und Gesundheit

21. Oktober 2017 | 16:12 Uhr

Gesundheit : Fit für die Schule?

vom
Aus der Onlineredaktion

Sehfähigkeit und Hörvermögen testen

svz.de von
erstellt am 30.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Eine Sehschwäche fällt bei kleinen Kindern oft nicht direkt auf. Denn sie haben keinen Vergleich und können noch gar nicht ausdrücken, dass sie Dinge in der Ferne oder in der Nähe nicht gut erkennen.

Zum einen werden Kinderaugen bei den U-Untersuchungen auf Schielen und Grauen Star geprüft, erläutert Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen. Eltern können aber auch selbst testen, ob Sohn oder Tochter eine Sehschwäche haben. Die Kontrolle beim Augenarzt oder Optiker ersetzen diese Tests aber nicht.

Folgende Testmöglichkeiten gibt es:

Online-Sehtest für Kitakinder: Auf der Seite www.seh-check.de finden Eltern unter „Online Seh-Checks“ einen „Kinder-Seh-Check“. Damit können sie die Augen der Kinder auf Kurzsichtigkeit und Rot-Grün-Sehschwäche überprüfen.

Tafelcheck: Ab vier Jahren macht dieser Test Sinn. Kinder müssen auf einer Probetafel herausfinden, in welche Richtung E-förmige Haken zeigen. Geprüft wird hier das Sehvermögen in der Ferne. Zu finden unter www.sehen.de/service/seh-checks an unterster Stelle.

Landoltring-Test: Bei diesem Test geht es darum, auf einer Tafel mit lauter C-Ringen zu erkennen, auf welcher Seite die Öffnung der Ringe liegt. Geeignet ist der Test für Schulkinder. Ebenfalls zu finden unter www.sehen.de/service/seh-checks an vorletzter Stelle.

Kommt ein Kind in der Schule nicht so gut mit, kann es auch an einem schlechten Hörvermögen liegen. Darauf weist das HNOnet NRW hin, ein Zusammenschluss niedergelassener Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.

Betroffene Kinder reagieren nicht gleich, wenn man sie anspricht, sie stellen Musik oder Hörspiele auffallend laut oder sprechen Wörter nicht korrekt aus.

Auch bei leicht reizbaren Kindern, die Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren, sollten Eltern an das Gehör ihres Kindes denken.

Gründe für einen Hörverlust sind zum Beispiel häufige Nasennebenhöhlenentzündungen, Paukenergüsse etwa aufgrund von Mittelohrentzündungen, aber auch eher banale Dinge wie Ohrenschmalz, der den Gehörgang verstopft.

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