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Medizin und Gesundheit

18. November 2017 | 19:01 Uhr

Weihnachten : Endlich ausschlafen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Feiertage sind für die meisten eine willkommene Gelegenheit, mal wieder ohne Wecker ins Bett zu gehen. Welcher Schlaf ist optimal?

Nachschlafen: Wer zu wenig Schlaf bekommen hat, würde das Defizit gern an den freien Tagen ausgleichen. „Das Aufholen von Schlaf ist möglich“, erklärt Peter Young, Direktor der Münsteraner Uniklinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen. „Man kann aber nicht sagen: Die ganze Woche schlafe ich gar nicht, dafür am Wochenende zwei Tage lang.“

Vorschlafen: Im neuen Jahr wird es wieder stressig, also einfach über die Feiertage länger in den Federn bleiben? Wer im Voraus ausgeschlafen sei, könne am nächsten oder übernächsten Tag besser mit weniger Schlaf auskommen, sagt Alfred Wiater, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

Zu lange schlafen: „Zu viel schlafen kann man nicht, man kann nur zu lange im Bett bleiben“, erklärt Ingo Fietze vom Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité. „Der Körper holt sich nur so viel Schlaf wie er braucht.“

Normal schlafen: Im Schnitt schlafen Erwachsene zwischen sieben und acht Stunden täglich. „Optimum sind sieben bis siebeneinhalb Stunden“, sagt Fietze. „Maximum sind circa neun Stunden.“

Mittagsschlaf: Wenn die Weihnachtsgans schwer im Magen liegt, lockt die Couch. „Schweres Essen macht müde“, sagt Mediziner Young. Dann die Augen zu schließen, helfe aber wenig. Ein Spaziergang wäre da sinnvoller.

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