Anzeige: IKK – Die Innovationskasse : Augengesundheit in Home-Office-Zeiten: Karotten und Spazierengehen sind im Trend

Karotten enthalten Vitamin A, das gut für die Augen ist. Augenyoga dagegen ist mit Vorsicht zu genießen.

Karotten enthalten Vitamin A, das gut für die Augen ist. Augenyoga dagegen ist mit Vorsicht zu genießen.

Immer mehr Menschen brauchen eine Sehhilfe. Ein bewusster und ausgewogener Lebensstil kann die Augen gesund halten.

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26. März 2021, 00:00 Uhr

Die Zahl derer, die weltweit unter einer Sehschwäche leiden, steigt. In Singapur und Hongkong benötigen etwa 90 Prozent der Studenten eine Brille. Eine aktuelle Studie aus China bestätigt sogar einen Anstieg von Kurzsichtigkeit während der Corona-Pandemie bei Kindern um 0,3 Dioptrien. Und auch, wenn es in Deutschland keine vergleichbare Studie gibt, das Ergebnis ist wenig überraschend, denn das Freizeitangebot hat sich für alle drastisch verkleinert. Dabei gehört das Sehen zu den wichtigsten Sinnen: Mehr als 90 Prozent der Sinneseindrücke wird über die Augen wahrgenommen.

Mehrleistung der IKK – Die Innovationskasse: Die Online-Sehschule zur Behandlung von Sehschwäche bei Kindern.

Neben den üblichen Sehhilfen wie Brillen und Kontaktlinsen kann die Augengesundheit im Alltag unterstützt werden. Mit regelmäßigen Pausen und einem gesunden Lebensstil ist bei Kleinkindern bis zu einem gewissen Grad sogar eine Prävention von Kurzsichtigkeit möglich. Augenärztin Dr. Vera Christoph erklärt, wann Bildschirmzeit schädlich wird, warum Karotten gut für die Augen sind und warum der Trend Augenyoga mit Vorsicht zu genießen ist.

Deshalb lässt die Sehkraft nach

Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach sind immer mehr junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren kurzsichtig. Die Industrialisierung und Digitalisierung tragen entscheidend dazu bei, da sind sich die Experten sicher. Mit hochindustrialisierten Ländern wird auch das Arbeiten am Bildschirm, Lesen und Studieren immer früher Teil des Alltags. Auch Kleinkinder lernen immer mehr mit Tablets und Computern.

Vor allem andauernde und wiederkehrende Bildschirmzeiten auf kurzen Distanzen, auf etwa 30 Zentimetern, können bei Kindern und jungen Menschen zu Kurzsichtigkeit führen. Bis zum 18. Lebensjahr befindet sich der Augapfel noch im Wachstum. Die regelmäßige Beschäftigung mit Tablets, Smartphones und Computern verändert die Sehgewohnheiten. Die andauernde Naharbeit führt mit komplexen Mechanismen schließlich dazu, dass der Augapfel in seiner Form länger wächst. Auf Dauer wird dieser dann kurzsichtig.

Das Auge braucht Abwechslung

Um das zu vermeiden, empfiehlt Vera Christoph möglichst vielfältige Freizeitaktivitäten, die Bewegung an der frischen Luft integrieren. So kann das Auge unterschiedlich fokussieren, wird durchblutet, der Stoffwechsel angeregt und die höhere Luftfeuchtigkeit tut dem Auge gut.

Auch die allgemeine gesundheitliche Verfassung hat Auswirkungen auf das Sehen – bei Übermüdung durch Schlafmangel beispielsweise ist auch das Sehvermögen entsprechend vermindert. Ausreichend Schlaf, Sport und eine gesunde Ernährung sind also immer empfehlenswert. Nicht oder nur bedingt beeinflussbare Faktoren wie die Genetik, etwa die Ausrichtung der Augenachsen und natürlich auch das biologische Alter spielen dabei eine Rolle.

Was die Ärztin von dem Trend Augenyoga hält, wie Sie Ihren Arbeitsplatz mit Licht und Ergonomie optimal anpassen und was sonst noch hilft, lesen Sie kostenlos unter: www.die-ikk.de/diagnosenorddeutsch-augengesundheit-im-home-office#c6725. Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #DiagnoseNorddeutsch entstanden, hier behandelt die IKK – Die Innovationskasse unterschiedliche Gesundheitsthemen.

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