Neues Jahr, neue Liebe : Wo die Liebe (am ehesten) hinfällt

Paare finden sich im Freundeskreis. Quelle: Jacobs Krönung
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Paare finden sich im Freundeskreis. Quelle: Jacobs Krönung

Frauen wünschen sich den Prinzen auf dem weißen Pferd. Männer sehnen sich nach der perfekten Traumfrau. Eine aktuelle Studie zeigt: Liebe Singles, die besten Fische schwimmen im hauseigenen Teich.

svz.de von
09. Januar 2013, 09:52 Uhr

Viele Single-Frauen wünschen sich ihn: den Prinzen auf dem weißen Pferd, der sie wie im Märchen rettet und ihr Herz erobert. Ernüchternd ist dann die Realität, wenn der Versuch, das Single-Dasein zu beenden schon bei der Suche scheitert. Männern wird ja nachgesagt nicht allzu hohe Ansprüche bei der Damenwahl zu haben. Doch welcher Single-Mann wünscht sich nicht die perfekte Traumfrau?

Liebe Singles, die besten Fischen schwimmen meist im hauseigenen Teich, wie der aktuelle Trendcheck „Wo sich Paare finden“ zeigt. 1558 Deutsche wurden in dieser von der Jacobs Krönung in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie gefragt, wo sie ihren Partner kennengelernt haben. Bei rund einem Viertel der Paare hat es im Bekanntenkreis gefunkt. Wer sich zu Beginn des neuen Jahres also vorgenommen hat, nicht länger als Single durch die Welt zu gehen, sollte jetzt möglichst oft etwas mit seinen Freunden unternehmen. Denn der Freundeskreis ist und bleibt die erfolgreichste Kontaktbörse.

Wer nur zu Hause sitzt und auf die große Liebe hofft, der wird lange warten können. Männer und Frauen, die ihr Single-Dasein satt haben, müssen unter Leute. Denn beim Ausgehen am Abend stehen die Chancen besonders gut, jemanden passendes kennenzulernen. Da sich unter den Kneipen- und Diskothekenbesuchern meist jüngeres Publikum tummelt, wundert es nicht, dass vor allem die 16- bis 29-Jährigen in der Party-Atmosphäre ihr Herz verlieren (21 Prozent). Laut Trendcheck liegt der Arbeitsplatz an dritter Stelle im Ranking der Beziehungsstifter. Zwölf Prozent der festen Beziehungen sind hier entstanden. Insgesamt sind in diesen drei Kennenlern-Gelegenheiten mehr als die Hälfte aller Beziehungen zustande gekommen, zeigt die Infografik der Studie.

Doch nicht nur das klassische Daten beim Feiern oder von Freundes-Freunden oder Arbeitskollegen hat sich bei der Partnersuche bewährt. Im digitalen Zeitalter gewinnen die sozialen Netzwerke wie Facebook und Google+ immer mehr an Bedeutung- inzwischen ist jede zehnte Beziehung online entstanden. Erstaunlich ist, dass auch die Singles ab 45 Jahren Kontaktanzeigen in Online-Partnerbörsen, oder klassischerweise in der Zeitung, als ersten Schritt zur Zweisamkeit nutzen. Fast genauso häufig wie bei jungen Leuten, wird auch bei den Jungegebliebenen aus anfänglichen Flirts in sozialen Netzwerken oftmals eine dauerhafte Beziehung.Was sich in der Realität bewährt, setzt sich eben auch im Digitalen durch: jede zehnte junge Partnerschaft entstand im „virtuellen Freundeskreis“. Schauen Sie doch einfach mal in ihre Freundesliste, wen ihre Vertrauten denn alles so als Freunde haben.

Der Trendcheck „Wo sich Paare finden“ zeigt nicht nur die besten Möglichkeiten und Orte zum Verlieben, sondern eben auch, wo dies überaus geringe Erfolgschancen hat. Ein Supermarkt ist zum Einkaufen bestens geeignet, nicht um dem Single-Sein ein Ende zu bereiten. Nur drei bis fünf Prozent der Paare sind beim Sport, Fußball gucken oder Lernen zusammengekommen: keine Top-Gelegenheiten für Amors Pfeile. Unter die Leute zu gehen, ist noch immer der beste Weg zum Liebesglück. Ob nun reale oder digitale Anwärter auf den Platz an Ihrer Seite, mit der direkten Ansprache und der Einladung zu einem Getränk fanden die meisten Singles erfolgreich den Weg in eine Beziehung. Im Übrigen ist jeder vierte Single laut der aktuellen Umfrage davon überzeugt, in einem Café besonders gute Chancen zu haben, die Herzdame oder den Herzbuben zu finden.

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