Faschingsflirt : Wenn das Kostüm fällt

Erst der Flirt auf der Faschingsparty, und danach?
Erst der Flirt auf der Faschingsparty, und danach?

An Fasching kommen sich Narren gern auch näher. Doch wie geht es weiter, wenn aus dem Flirt mehr werden soll?

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26. Januar 2019, 16:00 Uhr

Eigentlich sollte es nur eine lustige Party-Nacht werden. Das Motto: just for fun. Ein Tête-à-Tête nicht ausgeschlossen. Doch dann hat es mitten im kunterbunten Treiben unter dem Einfluss geistiger Getränke zwischen einem Funkenmariechen und einem Musketier gefunkt. Sie wollen sich wiedersehen – so ganz ohne aufwendiges Kostüm. Doch wie gelingt das zweite Treffen?

Je näher das Date rückt, desto mehr steigt die Furcht, man könne als „graue Maus“ nur schwer punkten. „Da hilft nur eins: Gründlich abschminken, Angst überwinden, Wohlfühlklamotten an und lässig, aber nicht nachlässig, mutig zum Date erscheinen. Ja, Mut gehört zur Liebe dazu. Ohne sie gibt es keine Beziehung“, erklärt Eric Hegmann. So ganz ohne Schminke und kostümbefreit rät der Paarberater und Singlecoach allerdings, schon im Vorfeld ein amüsantes, originelles Erkennungszeichen zu vereinbaren.

Das könne Nervosität, Schüchternheit oder eine verkrampfte Atmosphäre wunderbar entschärfen. „Gerade wenn man nervös ist, kommt es gut, die Not zur Tugend zu machen. Man sollte nicht versuchen, die Nervosität zu überspielen, sondern mit ihr spielen und frei heraus sagen, dass man nervös ist“, erklärt Hegmann. Das gelte auch für die Situation, dass sich Probleme mit dem Wiedererkennen ergeben. „Verrückt, ohne Schminke hätte ich dich fast nicht erkannt“, könnte eine Bemerkung sein. Aber auf jeden Fall sei es zu vermeiden, sich als obercool zu geben.

Denn die coole Nummer funktioniere höchstens, wenn man nur Sex will. „Aber nicht, wenn man gern den Eindruck hinterlassen möchte: Mit mir würde dir das Leben auch in zehn Jahren noch Freude machen“, empfiehlt der Hamburger Flirt-Experte.

Dennoch dämpft Hegmann zu hohe Erwartungen: „Nur die wenigsten Karnevals-Bekanntschaften enden gewöhnlich in längeren Beziehungen.“ Grundlage sich zu verabreden, sei ja, dass man sich sympathisch ist. „Das Date ist dafür da, um zu sehen, ob es ein weiteres gibt und nicht die Erwartung auf ein Heiratsversprechen!“

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