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Top10 der unbeliebtesten Geschenke : Von wegen schöne Bescherung

vom
Aus der Onlineredaktion

Deko-Artikel und Haushaltsgeräte kommen unterm Weihnachtsbaum gar nicht gut an – die Top Ten der unbeliebtesten Geschenke.

Weihnachten ist das Fest der Liebe – und der Geschenke. Besonders in Partnerschaften sind die Erwartungen hoch, schnell wird das Geschenk zur Streit-Falle. Eine aktuelle ElitePartner-Umfrage unter mehr als 2000 Mitgliedern zeigt, welche Geschenke in Beziehungen garantiert enttäuschen – und welche die befragten Männer und Frauen trotzdem schon bekommen haben. Neben Haustieren und Haushaltsgeräten ist besonders Deko unbeliebt – gerade bei Frauen.

Die zehn schlimmsten Weihnachtsgeschenke

1. eine Waage (Frauen 95 Prozent/Männer 92 Prozent)
2. Haushaltsgeräte, zum Beispiel ein Toaster (Frauen: 86 Prozent / Männer 81 Prozent)
3. ein Haustier (Frauen 76 Prozent / Männer 86 Prozent)
4. ein Urlaub mit den Schwiegereltern (Frauen 77 Prozent / Männer 75 Prozent)
5. Deko-Artikel, zum Beispiel eine Vase (Frauen 74 Prozent / Männer 78 Prozent)
6. ein Kuscheltier (Frauen 74 Prozent / Männer / 78 Prozent)
7. Bargeld (Frauen 73 Prozent / Männer 73 Prozent)
8. ein Drogerie-Geschenkset (Frauen 63 Prozent / Männer 76 Prozent)
9. eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft (Frauen 64 Prozent / Männer 72 Prozent)
10. Sportzubehör, zum Beispiel eine Fitness-DVD, Fitness-Tracker (Frauen 63 Prozent / Männer 60 Prozent)

Frauen mögen keine Deko

Deko-Artikel gehören zu den Geschenken, die Frauen besonders enttäuschen (74 Prozent), die sie aber trotzdem recht häufig unter dem Weihnachtsbaum finden (36 Prozent). Noch mehr Frust-Potenzial bieten Haushaltsgeräte, die 86 Prozent der Frauen ablehnen. Trotzdem mussten 38 Prozent von ihnen schon einmal einen Toaster oder ähnliches auspacken.

Das Nummer-eins-Flop-Geschenk für beide Geschlechter überrascht dagegen wenig: Eine Waage wäre das absolute No-Go für fast alle Männer und Frauen – wird aber tatsächlich auch sehr selten verschenkt. Flop-Geschenk Nummer vier, den gemeinsamen Urlaub mit den Schwiegereltern, haben aber immerhin schon 5 Prozent der Frauen geschenkt bekommen. Und jeder Fünfte musste sich schon einmal damit abfinden, dass es zum Fest der Liebe überhaupt keine Geschenke gab.

Tatsächlich scheinen Männer offener dafür, das Weihnachtsfest auch mal erotisch zu gestalten. Während 63 Prozent der Frauen Sexspielzeug als Geschenk ablehnen, würde sich gut die Hälfte der Männer darüber freuen, erotisches Zubehör unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Allerdings wurde erst für 13 Prozent der Männer dieser Wunsch auch Wirklichkeit.

Sie träumt seit Monaten von einer Katze? Er liebt Dackel? Das sollte jedoch nicht motivieren, das Haustier kurzerhand unter den Weihnachtsbaum zu legen. 76 Prozent der Frauen und 86 Prozent der Männer würden das ablehnen. Ähnliches gilt für den Bereich Sport – auch wenn viele Befragte vermutlich sportlich aktiv sind, würden sich nur 37 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer über eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft freuen. Fitness-Tracker und Co sind mit Zustimmungsraten von 37 Prozent (Frauen) beziehungsweise 40 Prozent (Männer) nur wenig beliebter. Wer aus Einfallslosigkeit zum Geschenkset aus der Drogerie – die klassische Kombination aus Parfum, Duschgel und Creme – greift, macht es jedoch nicht viel besser. Diese Geschenk-Idee ist als Flop-Geschenk Nummer fünf sogar noch unbeliebter.

Männer möchten lieber ins Musical als zum Fußball

Erstaunlich: Auch Männer mögen Musicals. Zumindest sind sie nicht abgeneigt, wenn sie die Tickets zu Weihnachten geschenkt bekommen, fast drei Viertel würden sich darüber freuen. Tickets für ein Sport-Event kommen dagegen überraschend nur bei 57 Prozent der Männer gut an. Auf vergleichsweise wenig Ablehnung trifft auch ein Tanzkurs – immerhin gut die Hälfte der Männer würde sich hier noch freuen, Frauen sogar zu 77 Prozent. Und auch Kleidung sorgt, wenn denn die Größe stimmt, bei einer Mehrheit der Befragten für Freude.

Individuelles statt Standard

„Die Geschenkevorlieben beider Geschlechter zeigen, dass es nicht hilfreich ist, sich an alten Rollenbildern zu orientieren und Vorurteile zu bemühen“, so Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner. „Viel besser als Klischees zu bedienen und sich für vermeintliche Evergreens oder Standardgeschenke zu entscheiden: Machen Sie sich die Mühe und beobachten Sie die Hobbys und Vorlieben Ihres Partners aufmerksam.

Und falls Sie Gutscheine verschenken, verknüpfen Sie das Einlösen mit Zeit zu zweit – stellen Sie dabei immer die partnerschaftliche Qualitätszeit in den Mittelpunkt. Dann passt Ihr Geschenk perfekt zum besinnlichen Weihnachtsfest.“

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