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Partnerschaft : Trotz Kind: Zeit für Zweisamkeiten schaffen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bei Familienzuwachs nicht nur Elternrolle ausfüllen

Die Geburt eines Kindes ist für Eltern ein großer Gewinn. Doch bei allem Glück darüber: Die Beziehung verändert sich durch das neue Familienmitglied, zweisame Zärtlichkeiten können leiden. Wichtig sei, sich einzugestehen, dass die Veränderung auch ein Verlust bedeutet: von Freiheit, Freizeit und der absoluten Exklusivität mit dem Partner, erklärt Mathias Voelchert, Leiter von familylab.de, einem Beratungszentrum für Familien in München.

Bedauern über diesen Verlust auszusprechen, sei legitim und Voraussetzung dafür, dass von der Beziehung auch in Zukunft etwas übrig bleibe, so Voelchert. Um die Liebe in der veränderten Situation aufrechtzuerhalten, helfen oft schon Kleinigkeiten: sich bei der Begrüßung zu küssen, miteinander zu reden, selbst wenn das Kind gerade Aufmerksamkeit verlangt und beleidigt abzieht, zu zweit auszugehen, selbst wenn das Kind keinen Babysitter möchte. Wichtig sei, sich trotz aller neuen Aufgaben und wenig Zeit jeden Tag miteinander zu beschäftigen.

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