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Fernbeziehungen : So funktioniert Liebe auf Distanz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Immer wieder sonntags heißt es Abschied nehmen – zumindest für zirka zehn Prozent der Deutschen: Sie leben in einer Fernbeziehung.

svz.de von
erstellt am 31.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Situation anerkennen: Alles Hadern hilft nichts – sie wohnen an getrennten Orten und müssen die Gegebenheiten akzeptieren. Statt zu jammern oder gar Ihren Partner oder Ihre Partnerin zu bitten, seinen Job und sein Leben in seinem Wohnort aufzugeben, sollten Sie versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Vertrauen haben: Ohne gegenseitiges Vertrauen kann eine Fernbeziehung nicht funktionieren. Eifersüchteleien, Kontrollanrufe und ständige SMS mit Fragen wie „Wo bist du? Was machst du? Warum hast du mich noch nicht angerufen?“ wirken zerstörerisch auf das ohnehin schwierige Unterfangen, eine Fernbeziehung zu führen. Bleiben Sie gelassen.

Nähe schaffen: Zu einer Partnerschaft – ob auf Distanz oder nicht – gehören Nähe und Intimität. Um diese Vertrautheit auch über viele Kilometer hinweg aufzubauen und zu erhalten, sollten Sie täglich Kontakt miteinander haben und am Leben des anderen teilhaben. Warten Sie damit nicht erst bis zum nächsten Wiedersehen.

Nicht zu hohe Erwartungen haben: Paare in Fernbeziehungen neigen dazu, von der wenigen Zeit, die sie miteinander haben, zu viel zu erwarten. Alles soll perfekt sein! Stopp. Nur weil man sich seltener sieht, bedeutet das nicht, dass man niemals streitet. Versuchen Sie nicht, Probleme nur der Harmonie wegen auszuklammern.

Vorteile sehen: Lieblingsserie schauen statt Champions-League-Finale, Überstunden machen, ohne dass jemand meckert, zum Yoga gehen oder die beste Freundin auf einen After-Work-Cocktail treffen – Paare, die sich nur am Wochenende oder noch seltener sehen, haben in der Zwischenzeit die Gelegenheit, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Sehnsucht am Leben halten: Da man sich nur selten sieht, verhindert man automatisch, dass sich Alltagstrott in der Beziehung – und damit auch im Bett – breit macht. Dennoch ist es wichtig, die Lust auszuleben: mit leidenschaftlichen E-Mails, „Dirty Talk“ am Telefon oder sexy Fotos.

Geldfragen klären: Das liebe Geld kann nicht nur in Fernbeziehungen zum Paar-Problem werden. Doch Dauertelefonate und das ständige Pendeln mit Auto, Bahn oder gar Flugzeug sind ganz schön teuer. Sprechen Sie das Thema offen an und versuchen Sie es gerecht zu regeln. Extratipp: Einige Telefongesellschaften bieten „Paar-Flatrates“ an, mit denen Sie unbegrenzt miteinander plaudern können.

Dates vereinbaren: Versuchen Sie, bereits bei jedem Abschied einen neuen Termin für Ihr Wiedersehen auszumachen. So haben Sie etwas, worauf Sie sich freuen können. Die Zwischenzeit überbrücken Sie mit Telefon- und Skype-Dates. Aber: Machen Sie sich auch bei einem Internet-Rendezvous für Ihren Partner zurecht – schließlich soll er ja nicht vergessen, wie sexy Sie sind.

Zeitrahmen festlegen: So gut, gelassen und glücklich Sie Ihre Fernbeziehung auch meistern mögen, irgendwann sollte die Distanz dann aber doch ein Ende haben. Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, wann ein günstiger Zeitpunkt für einen Umzug und das Beenden der Wochenendbeziehung wäre. Vielleicht lassen Sie ja auch irgendwann beide Ihre Wohnorte hinter sich und fangen gemeinsam irgendwo ein ganz neues Leben an. So hat keiner der Partner das Gefühl, unter Umständen mehr aufgegeben zu haben als der andere.

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