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Liebe, Flirt und Partnerschaft

13. Dezember 2017 | 06:31 Uhr

Getrennte Betten : Meins, deins, unseres...

vom
Aus der Onlineredaktion

Wann Paare zusammenrücken oder lieber auf Distanz gehen – es gibt viele gute Gründe für getrennte Betten.

Liebe heißt nicht zwingend, alles miteinander teilen zu wollen. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Forsa hat ermittelt, was deutsche Pärchen gern zusammen machen und was lieber getrennt.

Nächtliche Unruhe, Schnarchen oder der viel zu früh klingelnde Wecker des Partners – es gibt viele gute Gründe für getrennte Betten. Doch die Mehrheit der Paare liebt es, nebeneinander zu liegen: 78 Prozent wollen auf das gemeinsame Bett nicht verzichten. Interessant ist, dass vor allem Männern die nächtliche Nähe wichtig ist. 83 Prozent von ihnen möchten ihren Schlafplatz unbedingt teilen, unter den Frauen sind es lediglich 73 Prozent.



Sparer kuscheln gern


Dabei gilt: Je höher das Einkommen, desto häufiger bevorzugen die Paare ein gemeinsames Schlafzimmer. Stehen den beiden beispielsweise im Monat zusammen 3000 Euro oder mehr zur Verfügung, plädieren 84 Prozent von ihnen für die Kuschelvariante. Bei weniger als 1500 Euro sind es nur 70 Prozent. Auch diejenigen, die regelmäßig mehr als 200 Euro ihres Einkommens sparen, ziehen häufiger die gemeinsame Nachtruhe vor als diejenigen, die weniger oder gar nichts zur Seite legen. Ganze 81 Prozent der Vielsparer tendieren zum gemeinsamen Schlafzimmer, die Fraktion der Nicht-Sparer hingegen nur zu 72 Prozent.


Lieber zusammenleben


Absolut einig sind sich beide Geschlechter in der Frage „Zusammen oder lieber in getrennten Wohnungen leben?“. Mit 78 Prozent ist die große Mehrheit (davon Männer: 79 Prozent, Frauen: 77 Prozent) für die Version „Zusammen unter einem Dach“.

Nicht ganz so wichtig ist den Paaren hingegen ein gemeinsamer Freundeskreis. 62 Prozent präferieren diesen, 13 Prozent setzen hingegen eher auf eigene Kumpel. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 19 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Hobbys: 21 Prozent wollen hier lieber getrennt agieren. Über gemeinsame Freizeitaktivitäten freuen sich mit 51 Prozent aber noch immer die meisten. Viel weniger Zustimmung findet allerdings die Vorstellung, dass beide im gleichen Unternehmen arbeiten. Nur sechs Prozent fänden das richtig gut. 62 Prozent würden das möglichst vermeiden wollen. 32 Prozent sind unschlüssig.

Etwa die Waage halten sich die Befragten, wenn es ums Finanzielle geht. 36 Prozent bevorzugen ein gemeinsames Sparkonto, 42 Prozent ein getrenntes, 22 Prozent äußern dazu keine Meinung. Doch wer denkt, dass die Partner bei höherem Einkommen eher separat wirtschaften wollen, irrt sich. Unter denen, die monatlich 3000 Euro oder mehr haben, sagen 49 Prozent „Ja“ zum Konto für zwei und nur 34 Prozent sprechen sich dagegen aus. Hat man weniger als 1500 Euro, ist es mit 22 Prozent Pro-Stimmen zu 47 Prozent Contra-Stimmen genau umgekehrt.



Für die repräsentative Erhebung wurden 1003 Personen befragt.

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