Beziehung : Immer Knatsch um die Kohle

Das liebe Geld kann in Partnerschaften zum Streitthema Nummer Eins werden.
Das liebe Geld kann in Partnerschaften zum Streitthema Nummer Eins werden.

Er kann einfach nicht mit Geld umgehen? Für viele Frauen wäre das ein Trennungsgrund, zeigt eine aktuelle Studie

svz.de von
06. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Liebe geht durch den Magen, so der Volksmund. Laut einer
repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa geht sie jedoch eher durch den Geldbeutel: Demnach macht ein gut gefülltes Sparkonto den Partner oder die Partnerin nicht nur attraktiv, es schweißt Paare auch zusammen.

Geld oder Liebe? Am besten beides!

Diese Frage stellt sich für viele Deutsche gar nicht. Denn für sie gibt es kein Entweder – Oder. Beides – Geld und Liebe – ist in einer Partnerschaft eng miteinander verknüpft. So finden 35 Prozent der von Forsa Befragten es sexy, wenn jemand regelmäßig Geld spart. Frauen sagen das sogar noch öfter als Männer (37 zu 32 Prozent). Überraschend stark ist diese Meinung bei jungen Leuten ausgeprägt (46 Prozent). Ganz klar: Finanzielle Sicherheit hat für diese Generation einen hohen Wert. Insgesamt streitet jedes zehnte Paar sich regelmäßig wegen Geld. Wenn ein finanzieller Puffer fehlt, kann es schnell krachen: Fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) würde sich von dem Partner oder der Partnerin trennen, wenn er oder sie nicht mit Geld umgehen könnte – Frauen etwas häufiger als Männer (48 zu 42 Prozent).

Ebenfalls etwa die Hälfte (43 Prozent) gibt an, sich schon mindestens einmal mit ihrem Partner über das Thema Finanzen gestritten zu haben. Bei jedem zehnten Paar (13 Prozent) ist Geld sogar ein regelmäßiges Konfliktthema. Und: Die meisten Deutschen (59 Prozent) sind der Meinung, dass ein gemeinsames Geldpolster zusammenschweißt.

Bei der Umfrage wurden im Auftrag der Rabo Direktbank vom 3. bis zum 15. Juli 2018 insgesamt 1229 Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

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