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Liebe, Flirt und Partnerschaft

20. November 2017 | 20:18 Uhr

Freundschaft plus : Für gewisse Stunden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wie weit geht Freundschaft? Knapp jeder Dritte sucht nicht den Partner fürs Leben, sondern einen Freund, der auch etwas mehr mit einem teilt.

Sex ohne Liebe – dafür aber gerne mit Freundschaft: „Mingles“ sind Singles, die nicht den Partner fürs Leben suchen, sondern Freunde, mit denen sie das Bett teilen. Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage steht fast jeder Dritte (29 Prozent) dieser Idee positiv gegenüber.

Allerdings gehören dieser Gruppe mehr Männer (63 Prozent) als Frauen (36 Prozent) an. Die größte Zustimmung findet das Mingle-Leben unter den 20- bis 49-Jährigen. Die Älteren sind nicht so überzeugt: Nur 16 Prozent der Befürworter sind über 60 Jahre alt.

Das Wort Mingle leitet sich aus dem Englischen Begriffen „mixed“ und „Single“ ab. Das englische Verb „mingle“ bedeutet, sich mit anderen Menschen zu mischen.

Fast die Hälfte (49 Prozent) findet das Modell gut, weil es genau der richtige Mix aus Verbindlichkeit und Freiheit sei. Immerhin 12 Prozent befürworten das Mingle-Leben, weil sie selbst schon positive Erfahrung damit gesammelt haben. Doch nicht alle sind begeistert von dem Konzept „Freundschaft plus“: 43 Prozent der Befragten halten nichts von der Idee. Für die Mehrheit der Gegner (73 Prozent) kommt so etwas nicht infrage – eine feste Beziehung oder nichts.

Einigen wenigen (3 Prozent) geht das Konzept allerdings nicht weit genug. Sie finden Sex gut – auf Freundschaft können sie aber verzichten. Manchen ist das Thema völlig egal: 28 Prozent haben keine Meinung zu den Mingles – das sind fast so viele, wie es Befürworter gibt.

Die GfK befragte im Auftrag eines Datingportals rund 1000 Personen in Deutschland.

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