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Liebe, Flirt und Partnerschaft

24. November 2017 | 14:20 Uhr

BEZIEHUNGSKRISEN : Der Lack ist ab

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nur eine schlechte Phase oder schon eine Krise? Das zu erkennen, ist oft nicht leicht.

Der erbitterte Streit wegen der unbezahlten Rechnung. Das Schweigen beim Abendessen. Oder das Schulterzucken auf die Frage, wo es dieses Jahr in den Urlaub hingehen soll. Probleme und Unstimmigkeiten gibt es in jeder Partnerschaft. Wenn sie überhandnehmen und einer oder beide an der Beziehung zweifeln, kann man von einer Krise sprechen. „Keine Beziehung ist davor gefeit, in Schieflage zu geraten“, sagt Peter Groß, Psychotherapeut.

Neben auseinanderdriftenden Einstellungen können auch Dinge wie Kompromisslosigkeit, eifersüchtiges Kontrollieren oder Seitensprünge Sand ins Getriebe bringen. Hinzu kommen äußere Störfaktoren: Das können Dauerstress und einschneidende Veränderungen auf der Arbeit sein. Oder die chronische Erkrankung eines Partners, die viel Energie kostet und die Lebensqualität beeinträchtigt. „Auf den Prüfstand gestellt werden kann eine Beziehung auch durch positive Dinge“, erklärt Groß. Etwa durch die Geburt eines Kindes.

Beziehungskrisen äußern sich ganz unterschiedlich. Alarmsignal ist die andauernde Unzufriedenheit auf einer oder beiden Seiten. Streit und wenig Interesse am anderen sind die Folgen. Um mit einer Krise zurechtzukommen, sollten Paare ihre Beziehung reflektieren und die Probleme auf den Tisch legen. Neben der Suche nach Lösungen dürfen die positiven Dinge nicht aus dem Blick geraten: Paare sollten sich auch die guten Seiten ihrer Partnerschaft vor Augen führen und das, was sie am anderen mögen.

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