Verhaltensmuster : So erkennt man verliebte Singles

Frühlingsgefühle: Das Verliebtsein äußert sich bei Menschen unterschiedlich.
Frühlingsgefühle: Das Verliebtsein äußert sich bei Menschen unterschiedlich.

Wenn die Gedanken nur noch um den einen Menschen kreisen.

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07. März 2020, 05:00 Uhr

Die Hormone spielen verrückt, der Verstand setzt aus: Das Verhalten Verliebter ist bunter als mancher Instagram-Filter. Dass Singles in diesem Zustand nur noch an sie/ihn denken können, führt die Liste der Verliebtheitsanzeichen an (49 Prozent). Die klassischen Schmetterlinge im Bauch sind für 39 Prozent ein Indiz für tiefere Gefühle. Insbesondere bei den über 60-Jährigen ist das Kribbeln im Bauch das Zeichen fürs Verliebtsein (43 Prozent; 18 bis 29 Jahre: 30 Prozent). In Zeiten von WhatsApp und Co. vervollständigt der unbeirrte Blick aufs Handy die Top drei der Verliebtheitsanzeichen. Jeder Vierte (26 Prozent) wartet ständig auf eine Nachricht von ihm/ihr. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Online-Partnervermittlung Parship unter mehr als 4 100 Partnersuchenden.

Verliebtheit hat viele Gesichter

Wenn auch die Anzeichen für„s eigene Verliebtsein bei Single-Männern und -Frauen größtenteils gleich sind, lassen sich trotzdem Verhaltensunterschiede erkennen. Weibliche Singles tragen ihr Glück gern mit einem Dauergrinsen in die Welt hinaus (26 Prozent; Männer: 18 Prozent). Ein Viertel der männlichen Alleinstehenden hingegen möchte die Zeit am liebsten nur noch mit ihr verbringen und die Freizeitplanung ganz und gar nach ihren Wünschen ausrichten (26 Prozent; Frauen: 16 Prozent; Gesamt: 21 Prozent). Klischeehafte Verliebtheitsanzeichen wie Unkonzentriertheit oder ausbleibender Appetit können nur wenige Singles bestätigen: Lediglich neun Prozent verlieren sich in Tagträumen und nur sechs Prozent haben keinen Appetit mehr.

All time favorite: Zeit zu zweit

Wenn der andere nur noch Zeit zu zweit verbringen möchte, ist das für jeden zweiten Single (52 Prozent) ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass er / sie auf Wolke sieben schwebt. Andere Merkmale, die Amors Werk vermuten lassen, liegen weit dahinter: Ein Drittel der alleinstehenden Männer (32 Prozent) deutet es als Verliebtheitsbeweis, wenn sie etwas sehr Persönliches von sich erzählt (Frauen: 24 Prozent; Gesamt: 28 Prozent). Für Single-Frauen ist es vielmehr die Tatsache, wenn er kaum erwarten kann, sie seiner Familie und seinen Freunden vorzustellen (25 Prozent; Männer: 16 Prozent; Gesamt: 20 Prozent). Single-Experte und Parship-Coach Eric Hegmann erklärt: „Der wissenschaftliche Begriff für die Verliebtheitsphase ist Limerenz. Limerenz beschreibt die Symptome Aufregung, Neugierde, Grübeln, Schwärmen, Begehren und die Furcht vor Zurückweisung. Kommt all dies zusammen, ist Verliebtheit nicht mehr nur angenehm, sondern kann auch schmerzvoll sein.

Deshalb suchen und hoffen Verliebte auf Beweise, dass ihr Schwarm ebenso empfindet. Und das beste Zeichen dafür ist der Wunsch nach gemeinsamer Zeit und das Bedürfnis, den anderen so gut wie möglich kennenzulernen.“

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