Kolumne : Was tun bei Winterblues?

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten:

svz.de von
27. November 2015, 16:52 Uhr

„Das Tal liegt vor uns“, sagt Wetterfrosch Stefan Kreibohm und rechnet vor, dass bis zur Wintersonnenwende der Tag noch um 42 weitere Minuten kürzer wird. Nur 7 Stunden und 26 Minuten wird es dann noch Tageslicht geben. Die nächsten Wochen sind also nicht ohne. Der Winterblues lauert an jeder Ecke, erst recht, wenn man wie ich, kein Adventsjunkie ist.

Was tun also? Ich übe mich darin, mich über jeden Sonnenstrahl zu freuen, der zu uns dringt und den Ausblick vor meinem Fenster überstrahlt. Ein, zwei Stunden am Tag nutze ich, um draußen ein wenig Hand anzulegen. Das hellt die Stimmung auf. Ich starte außerdem mein Winterprogramm: Lasse mir öfter eine Badewanne ein, entspanne bei Musik und Kerzenschein. Versorge mich mit guten Büchern, so dass ich immer was zum Wegschnurpseln habe. Versäume nicht meine Yogastunde. Räume auf und schaffe so Raum für Neues. Verabrede mich mit Freunden, am besten noch mit Gartenfreunden. Beim Reden über Pläne wird die Freude auf das nächste Gartenjahr schon spürbar. Mache selber Gartenpläne. Überlege, was will ich ändern, was will ich bessern?

Im Gespräch mit Bekannten geht die Rede über das graue Novemberwetter. „Die gute Nachricht ist“, meint mein Mann: „Bald geht es aufwärts!“

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