Bekämpfung nicht nötig : Von Zikaden und Wanzen geht für Kräuter keine Gefahr aus

Zikaden sind zwei bis vier Millimeter groß und tragen ein gelbliches bis gräulich-grünes Fleckenmuster. /Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Zikaden sind zwei bis vier Millimeter groß und tragen ein gelbliches bis gräulich-grünes Fleckenmuster. /Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Zikaden und Wanzen befallen gerne mal Kräuter wie Basilikum oder Minze. Grund zur Sorge haben Hobbygärtner aber nicht. Wer sich trotzdem an ihnen stört, sollte zu klebrigen Gelbtafeln greifen.

svz.de von
02. August 2019, 11:43 Uhr

Auch Zikaden und Wanzen mögen Kräuter. Wer die kleinen Tiere im Kräutergarten entdeckt, muss sich Experten zufolge aber keine großen Sorgen machen.

Gelbe, punktartige Flecken an Blättern im Küchengarten deuten darauf hin, dass vermutlich Zikaden zu Besuch sind. Die Fluginsekten saugen an den Blättern und schwächen damit die Pflanze, diese stirbt aber nicht ab, erklärt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Zikaden befallen vor allem Lippenblütler wie Basilikum, Minze, Majoran, Oregano, Salbei, Thymian, Rosmarin und das Bohnenkraut. Die Fluginsekten sind zwei bis vier Millimeter groß und tragen ein gelbliches bis gräulich-grünes Fleckenmuster. Schon bei geringster Störung springen sie auf oder fliegen davon.

Eine Bekämpfung der Zikaden ist eigentlich nicht nötig - und außerdem ist sie schwierig, erläutert die Landwirtschaftskammer. Wen die Tiere stören, der kann aber versuchen, sie mit klebrigen Gelbtafeln oder -stickern zwischen den Pflanzen zu fangen.

Kleine Löcher in den Blättern von Kräutern sind dagegen vermutlich das Werk von Wanzen. Diese stehen zum Beispiel auf Salbei und Petersilie und stechen das Pflanzengewebe zwischen den Blattadern an. Oder sie saugen die Pflanzenzellen in den Blattstielen aus. Laut der Landwirtschaftskammer ist auch in diesem Fall eine Bekämpfung weder unbedingt erforderlich noch gibt es empfehlenswerte Methoden dazu.

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