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Garten und Blumen

23. November 2017 | 04:58 Uhr

Haushalt : Tipps & Kniffe

vom

svz.de von
erstellt am 17.Mär.2012 | 12:04 Uhr

- Sandböden können durch Bentonit verbessert werden. Er besteht aus Tonmineralien, die Wasser und Nährstoffe wie ein Schwamm festhalten. Tonböden lassen sich verbessern, indem Sand untergemischt wird.

– Schattenmorellen und Aprikosen sind häufig Opfer der Moniliapilze. Ihre Ausbreitung wird von kühlem, feuchtem Klima im Frühjahr begünstigt. „Wenn ein Baum im Vorjahr befallen war, kann man ihn vorbeugend behandeln“, rät Oliver Fink vom Verband der GartenBaumschulen in Haan. „Ein bienenfreundliches Präparat wird in die offene Blüte gespritzt.“

– Wachsen an Rosen, Flieder, Zaubernuss oder Korkenzieher-Hasel plötzlich anders geformte Triebe, müssen sie entfernt werden. Denn dann handelt es sich um aggressive Äste der Unterlage von veredelten Sträuchern. Sie wachsen so stark, dass sie die anderen Zweige überwuchern könnten.

– Schneeheide und Besenheide benötigen einen regelmäßigen Rückschnitt, um nicht von unten zu verkahlen. Dazu sollte man die verblühten Triebe gebündelt in die Hand nehmen und unterhalb der letztjährigen Blüten abschneiden, raten die Autoren des Ratgebers „Quickfinder Gartenjahr“ (Gräfe und Unzer Verlag). Idealerweise kommt eine halbrunde Form dabei heraus.

– Pfefferminzpflanzen wuchern und wandern gerne. Ihr Wachstum dämmt man ein, indem man sie in Töpfen, deren Boden man vorher mit einem Messer abgeschnitten hat, in die Beete setzt. Das rät die Zeitschrift „Garten Flora“ (Ausgabe 04/2012). Der Topf dient als Wurzelsperre. Der Topfrand sollte drei bis fünf Zentimeter aus der Erde ragen.

– Wer ein Gemüsebett anlegt, sollte auf die richtigen Maße achten. Eine Breite von rund einem Meter ist gut, um bequem arbeiten zu können. Für die Wege zwischen einzelnen Beeten bieten sich Natursteine an, die auch bei Regen begehbar sind. Holzplatten oder Rindenmulch könnten hingegen rutschig sein, wenn sie nass sind.


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