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Garten und Blumen

13. Dezember 2017 | 14:05 Uhr

Kolumne : Sonnengleiche Winterlinge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten.

Winzige Winterlinge sind der Gärtnerin in diesen spätwinterlichen Tagen eine große Freude. Wie kleine Sonnen leuchten sie an Gehölzrändern, sind ein Versprechen auf wärmere Zeiten. Kürzlich las ich, dass Eranthis hyemalis schon seit über 400 Jahren in unseren Gärten wächst. Viele neue Sorten sind in letzter Zeit ausgelesen worden, sodass unter Pflanzenfreunden nicht nur das Schneeglöckchenfieber grassiert, sondern auch die Eranthrophilie immer mehr um sich greift. Mich packt das Jagdfieber nicht so schnell. Doch bei den beschriebenen Raritäten werde selbst ich schwach. Ein paar Exemplaren der gelbgrünen Sorte ,Andenken an Johannes Raschke’, der gefüllten ,Lady Lamortagne’ oder der weiß blühenden ,E. pinnatifida’ würde ich besonders schöne Plätze in meinem Frühlingsgarten einräumen und sie in Ehren halten. Warum ich so schnell verführbar bin? Es liegt wohl an dem Winterende, das jede gärtnernde Seele in diesen Wochen ersehnt: Von den sonnengelben Frühlingsboten kann man gar nicht genug haben!

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