Rosenblüten bis zum Frost

svz.de von
10. November 2015, 00:00 Uhr

Eine prächtige ‘Rose de Resht’ im Garten einer Bekannten führte vor Jahren dazu, dass ich ebenfalls ein erstes Exemplar der alten Rose in meinen Garten pflanzte. Dort entwickelte diese sich zu einem gleichmäßig wachsenden Strauch, der ab Ende Mai seine karmesinroten Blüten ausbildet. Obwohl es sich um einen berühmten Klassiker im Sortiment der Alten Rosen handelt und diese meistens nur einmal im Jahr blühen, schiebt ‘Rose de Resht’ immer neue, mit einem reinen starken Damaszenerrosenduft ausgestattete Blüten. Die erfüllen die Gärtnerin in diesen gelb-braun-lastigen Herbsttagen mit Sommerfeeling. Spätestens dann nämlich, wenn ich meine Nase in die stark gefüllten, mittelgroßen Blüten stecke. Zur besten Rosenzeit erlebe ich immer wieder, dass schon ein kleiner Windhauch den Rosenduft durch ganze Gartenpartien trägt. Diesen Effekt wollte ich verstärken und pflanzte vor zwei Jahren vier weitere Exemplare auf ein ellipsenförmiges Beet. Die Pflanzen dort sind pflegeleicht, zeichnen sich durch gesundes, dichtes, dunkelgrünes Laub aus und trotzen der winterlichen Kälte problemlos. Die Blütenblätter der ‘Rose de Resht’ könnte ich in der Küche zu allerlei kulinarischen Genüssen verarbeiten. Wenn ich denn bereit wäre, die Blüten abzuschneiden. Ich indes erfreue mich an dem Gartenbild draußen. Und das noch bis zum ersten starken Frost!

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