zur Navigation springen
Garten und Blumen

25. November 2017 | 06:38 Uhr

Kolumne : Küss mich über das Gartentor

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beate Schöttke-Penke über den Orientalischen Knöterich

Die Staudengärtnerfreundin meines Vertrauens schenkte mir im letzten Gartenjahr drei Exemplare des Orientalischen Knöterichs (Persicaria orientalis). Eine Gabe, über die ich mich sehr freute, denn im Jahr zuvor hatten wir den meterhohen, reich verzweigten Knöterich im Garten des bekannten Gartengestalters Peter Janke im nordrhein-westfälischen Hilden bewundert. Die einjährige Pflanze ist in England als ‘Kiss-me-over-the-garden-gate’ bekannt – und tatsächlich: Die roten, gebogenen Blütenstände hängen ausladend und wirklich sehr elegant in der Luft.

Meine Freundin hatte in dem Janke-Garten ein Exemplar des Knöterichs erworben und aus dessen Samen viele Kinder herangezogen. Daran will ich mich nun auch versuchen. Eine Möglichkeit, die Herbstaussaat im Oktober/November direkt ins Freiland, habe ich leider versäumt. Damit mein Projekt dennoch gelingt, muss ich mich jetzt sputen, denn die Saat braucht einige Woche tiefere Temperaturen (unter 10 Grad), um zufriedenstellend zu keimen. Bevor die Dunkelkeimer in mit Sand vermischter Aussaaterde ins Gewächshaus kommen, so habe ich mir angelesen, muss die Saat einen Tag lang im Wasser eingeweicht werden. Anschließend ist auf konstant feuchte Erde zu achten. Falls die Keimung gelingt, kann ich mich angesichts meiner Saatmenge auf viele Pflänzlein freuen, habe in Gedanken schon ein reichlich mit Knöterich bepflanztes Beet vor Augen und freue mich auf die zahlreichen Küsse über das Gartentor. Falls nicht, bleibt mir zu meinem Glück immer noch ein Einkauf bei meiner Staudengärtnerin.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen