Köhler: "MV schönstes Bundesland"

Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler stehen vor der Eröffnung der Bundesgartenschau Buga 2009 vor dem Schlossgarten von Schwerin. Rund 450 Gärtner aus der ganzen Bundesrepublik stellen bei der 172 Tage währenden Blumen-Schau in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt aus. Das 55 Hektar große Buga-Gelände befindet sich in der Innenstadt rund um das Schloss und hat den historischen Schlosspark als Kernstück. Zur Buga unter dem Motto «Sieben Gärten mittendrin» werden 1,8 Millionen Besucher erwartet. 43 Millionen Euro wurden investiert. Fotos: zvs, dpa, ddp
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Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler stehen vor der Eröffnung der Bundesgartenschau Buga 2009 vor dem Schlossgarten von Schwerin. Rund 450 Gärtner aus der ganzen Bundesrepublik stellen bei der 172 Tage währenden Blumen-Schau in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt aus. Das 55 Hektar große Buga-Gelände befindet sich in der Innenstadt rund um das Schloss und hat den historischen Schlosspark als Kernstück. Zur Buga unter dem Motto «Sieben Gärten mittendrin» werden 1,8 Millionen Besucher erwartet. 43 Millionen Euro wurden investiert. Fotos: zvs, dpa, ddp

Der Bundespräsident kam mit dem Hubschrauber, sah blühende Rapsfelder, grüne Wälder und blaue Seen. „Im Augenblick ist dieses das schönste Bundesland“, schwärmte Horst Köhler. Es war der perfekte Auftakt für die Buga 2009.

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23. April 2009, 09:10 Uhr

Bundesgartenschauen seien immer wieder „eine herrliche Möglichkeit, ein wunderschönes Stück Heimat“ näher kennen zu lernen, so Köhler gestern in Schwerin. Angesichts von 43 Millionen Euro an Buga-Investitionen sagte er als Schirmherr: „Sie können stolz auf das sein, was Sie hier zusammengebracht haben.“

Dem Bundespräsidenten hat es also gefallen. Aber was sagen die Gäste? Und wie lief der erste Tag. Wir haben nachgefragt.

Das wurde geboten: Reichlich für die Augen. 49 000 Blumen wurden im Garten des 21. Jahrhunderts gepflanzt, 20000 im Schlossgarten, 106 700 im Küchengarten, 20 000 im Ufergarten und 158 000 im Garten am Marstall. Für die Ohren gab es Nicole mit ihren Hits, Roland Kaiser und Monrose.

So viele Besucher sind gekommen: Nach Angaben von Buga-Sprecher Gert Steinhagen kamen mehr als 20 000 Gäste zum Eröffnungstag. Sie verzehrten mehr als 8000 Bratwürste und 11 000 Tassen Kaffee, berichten die Buga-Gastronomen.

Das sagen die Gäste: „Einfach wunderbar, fantastisch. Das muss man gesehen haben. Ich bin glücklich, dass ich mir gleich eine Dauerkarte gekauft habe, denn ich werde mindestens einmal pro Woche die Buga besuchen“, versichert Ingrid Geese aus Pinnow. „Die Buga hat Schwerin wunderschön gemacht. Ich freue mich, dass alles rechtzeitig fertig geworden ist“, sagt Edith Reich aus Schwerin. „So stelle ich mir Nachhaltigkeit vor. Die Buga ist für die Schweriner und die Besucher gleichermaßen ein Erlebnis“, betont Anja Deimel aus Schwerin.

Das sagt der Veranstalter: „Wir sind überwältigt von dem Ansturm. Das Wetter hat mitgespielt, die Gäste waren zufrieden, die Eröffnungsgala war ein voller Erfolg. Auf diesen Moment haben wir lange gewartet“, sagte Jochen Sandner, Geschäftsführer der Bundesgartenschau. „Endlich sind Besucher auf dem Gelände und erleben die Buga 2009 hautnah.“

So geht es weiter: Heute versetzen die „Jukeboys“ die Bühne am Marstall zurück in die 50er- und 60er-Jahre und am Naturgarten eröffnet die Spiellandschaft. Morgen bietet u. a. das Landespolizeiorchester auf der Freilichtbühne alles vom Walzer bis zum Marsch; danach gibts Schlager und Reggae mit Tina York und der Goombay Dance Band. Und am Sonntag bleibt es genauso bunt: Polka, Blechbläser, Rock’n Roll, Pflanzenexperten, Gottesdienst, Schmetterlinge, Komödianten, ein sprechender Elefant... Und nicht vergessen: Im Land gibt es noch 32 Buga-Außenstandorte.

Eintrittspreise: Tageskarten kosten 16 Euro, 2 Euro Ermäßigung gibt es für Schüler, Studenten und Auszubildende. Kinder unter 15 Jahren zahlen 4 Euro, Kinder unter 1,10 Meter haben freien Eintritt. Ab18 Uhr gibt es Abendkarten für 10 Euro.

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