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Garten und Blumen

26. September 2017 | 23:41 Uhr

Kleine Blicke in Paradiese des Kreises

vom

svz.de von
erstellt am 13.Jun.2010 | 06:49 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Für eine endgültige Bilanz der Aktion "Offene Gärten" ist es sicher noch zu früh, doch die stichprobenartigen Besuche der Redaktion bei einigen gastgebenden Gärtnern, lassen den Schluss auf eine überaus gelungene Aktion durchaus zu.

Richtig einladend zur Gartenbesichtigung war der Sonnabendnachmittag nicht in Stuck bei Eldena. Der Himmel zeigte sich trübe, und es tröpfelte auch hin und wieder. Familie Angelbeck war trotzdem sehr zufrieden mit ihrem Debüt bei der Aktion Offene Gärten. Zwar gab es keinen Ansturm der Besucher, aber irgendwie waren ständig welche da, die sich über das weitläufige Terrain führen ließen. In der Ecke wartete anschließend ein kleines Kaffeebüfett mit Keksen und Kuchen - das I-Tüpfelchen auf den Gartenbesuch.

Elke Angelbeck war begeistert. "Man lernt viele interessante Leute kennen, und die Gespräche drehen sich bei weitem nicht nur um den Garten", hat sie erstaunt erkannt. "Da geht es um unterschiedliche Formen zu leben, um die verschiedenen Lebensläufe in Ost und West", erklärte sie. Angelbecks stammen aus dem Westen, sind 1996 nach Stuck gezogen. "Bei aller unterschiedlichen Herkunft in Ost und West gibt es doch Wertigkeiten, die auf beiden Seiten gleich sind", hat Elke Angel beck erkannt. "Das ist zum Beispiel die Bodenständigkeit, die sich auch in der Liebe zum Garten ausdrückt."

Angelbecks betreiben einen Pferdehof, nehmen oft Wanderreiter auf und haben sich auf ihrem etwa ein Hektar großen Gelände viele Sitzgruppen, einen Blumengarten, einen Teich, viele Rhododendren, aber auch einen großen Gemüsegarten geschaffen.

Immer wieder Besucher in kleinen Gruppen

Zu denen, die zufrieden war, gehörte Heidrun Willhöft mit ihren 6000 Quadratmetern am Rauchhaus in Karft. Am Sonnabend waren kurz nach der Mittagszeit 150 Besucher gezählt worden. Kein großer Ansturm, dafür immer wieder Besucher in kleinen Gruppen, die mit großem Interesse durch die Gärten schweiften. Es gab viele Fragen an die gastgebenden Gärtner, manche genossen auch nur den Anblick der Pracht und respektierten die erfolgreiche Arbeit in den ausnahmslos idyllisch angelegten Gärten. Nicht wenige interessierten sich auch für die Triebe einzelner Pflanzen, und wurden prompt bedient. Ihr Wochenende opferten im Sinne der Gartenfreunde auch Ute und Eberhard Buschmann aus Setzin. Auch sie konnten über mangelndes Interesse nicht klagen und erwarteten für den gestrigen Sonntag auch noch mehr Besucher.

Buschmanns haben sich mit der Umgestaltung eines drei Hektar großen Grundstücks inklusive einiger Gebäude einer gewaltigen Aufgabe gestellt und Verblüffendes erreicht. Auch hier überwog bei vielen Besuchern das stille Interesse und die teilweise Bewunderung über die viele geleistete Arbeit aber auch über die zur Schau gestellte Pflanzenpracht in den Gärten.

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