Nahrung und Brutplatz : Im Garten ein Zuhause für Vögel schaffen

Gefiederter Gast: Der heimische Garten kann ein wahres Vogelparadies werden - mit den richtigen Pflanzen. /dpa-tmn
Gefiederter Gast: Der heimische Garten kann ein wahres Vogelparadies werden - mit den richtigen Pflanzen. /dpa-tmn

Mit ein paar einfachen Tricks können Sie ihren Garten in ein Vogelparadies verwandeln. Das ist auch auf dem Balkon möglich. Was die Tiere genau zum Brüten und Futtern brauchen.

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07. Mai 2020, 13:50 Uhr

Ein gemütliches Plätzchen für den Nachwuchs, genügend Trinken und schmackhafte Nahrung: Fertig ist das Vogelparadies. Wer seinen Garten oder Balkon für Vögel ansprechend gestalten will, muss ein paar Dinge dabei beachten.

Der Nabu Hamburg gibt dazu vier Tipps: 

1. Wasser: Die Tränke sollte etwas erhöht stehen, damit die Vögel vor Katzen geschützt sind. So können sie sicher und ungestört Flüssigkeit aufnehmen. Zudem baden viele Vogel gerne. Dafür eignet sich eine flache, erhöht stehende Schale. Wichtig: Das Wasser regelmäßig reinigen.

2. Samen und Beeren: Vögel fressen gerne Früchte und Samen. Geeignete Pflanzen sind beispielsweise samentragende Stauden wie Karden und Mädesüß. Vögel finden aber auch Nahrung, wenn man Gehölze pflanzt - wie zum Beispiel Weißdorn, Vogelbeere, Wilder Wein, Birnbaum, Kornelkirsche, Schwarzer Holunder, Schlehe oder heimische Rosen. Idealerweise wählen Gärtner heimische Pflanzen.

3. Insekten: Auch Käfer, Larven, Fliegen oder andere Krabbeltiere stehen auf der Speisekarte der Vögel. Damit sie Insekten auch finden, sollte man in seinem Garten auf Pestizide verzichten - und den Vögeln die Bekämpfung überlassen.

4. Verstecke: Hecken mit Dornen und Stacheln bieten den Vögeln einen natürlichen Schutz vor Fressfeinden. Damit die Tiere sich sicher fühlen und brüten können, brauchen sie zudem einen Nistplatz - ideal sind natürliche Gelegenheiten, die Fassadenbegrünung, immergrüne Gehölze und hohle Bäume bieten. Aber auch künstliche Varianten sind denkbar wie Nistkästen. Tipps dazu, was welcher Vogel zum Brüten braucht, finden Interessierte zum Beispiel online beim Nabu.

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