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Garten und Blumen

17. November 2017 | 22:36 Uhr

Eine tolle Pflanze

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was ist das für eine Pflanze, werde ich in diesen Tagen öfters gefragt. Gemeint ist oft der Kerzen-Knöterich (Bistorta amplexicaullis), der die Blicke auf sich zieht. Er blüht seit Juli und wird

dies noch bis zum Frost tun. Senkrecht und klar erheben sich die Blüten aus dem Laub; schönes, dichtes Blattwerk erscheint früh und bedeckt den Boden schnell neben Chinaschilf, Astern und Wiesenknöpfen – zur Freude der Gärtnerin. Insekten schätzen die Pflanze und die Hitze der letzten Tage hat ihr gar nichts ausgemacht. Standfest ist der Knöterich und zudem noch schneckenresistent. Alles Eigenschaften also, die für ihn sprechen! Bei mir haben sich inzwischen verschiedene rote Sorten leicht versamt, so dass sich einzelne Exemplare nicht genau zuordnen lassen. Meine Freude an der Staude trübt das nicht. Mit seinen roten Blüten ergibt der Kerzen-Knöterich neben rosa Phlox, Rosen oder Indianernessel immer eine sehenswerte Kombination. Eine rosa Variante harmoniert auf dem Hof gut mit dem Mauerwerk der Scheune und bringt neben den kräftigen Blüten der Rispenhortensie ‘Limelight’ Leichtigkeit ins Beet. Eine weiße Variante hatte ich dagegen vor Jahren als nicht so gartentauglich empfunden und sie verschenkt. In diesen Wochen nun ist neben dem Entenstall ein Sämling aufgelaufen. Ich nehme dies als Zeichen; wage einen zweiten Versuch: Auf meinem weißen Beet werden die Knöterich-Kerzen mit der edlen Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ wunderbar harmonieren.

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