Kolumne : Die Königin des August

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten

von
23. August 2015, 23:49 Uhr

Wer seinen Garten auch im August ansprechend gestalten möchte, kommt am Scheinsonnenhut nicht vorbei. Ich habe zwar nicht ein 50 Meter langes Beet wie das Ehepaar Ziburski im niedersächsischen Mooriem, doch ein paar stattliche Exemplare schmücken auch mein großes Staudenbeet am Schwimmteich. Zusammen mit der sich noch färbenden rostroten Fetthenne, den purpurroten Indianernesseln, den abblühenden blauen Kugeldisteln und dem zartrosa Phlox summieren sie sich in diesen Tagen zu einem schönen Gartenbild. Ich hatte mich vor ein paar Jahren bei der Wahl belesen und für die Sorte „Augustkönigin“ entschieden. Die reichblütige und wüchsige Züchtung von Piet Oudolf überzeugte mich mit großen, silbrig überhauchten, purpurrosa Blüten, die zu den dunklen Blütenstängeln kontrastieren. Außerdem sind die nach feinem Honig duftenden Blüten wahre Magnete für Insekten und Schmetterlinge. Selbst im Herbst und Winter werden die abgestorbenen Blüten noch eine gute Figur machen. Die botanische Bezeichnung Echinacea für die Scheinsonnenhüte leitet sich übrigens vom griechischen „echinops“ für Seeigel ab. Ich hoffe, dass mir die deshalb auch als Igelköpfe bezeichneten Pflanzen noch lange erhalten bleiben. Denn Konkurrenzdruck durch andere Pflanzen vertragen sie schlecht. Und Schnecken haben sie zum Fressen gern.

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