Kolumne : Die haben so einen Charme

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten.

svz.de von
30. Juni 2014, 18:07 Uhr

Am Thema Rosen scheiden sich die Geister. Für die einen sind Rosen außerhalb ihrer Blütezeit nur Sträucher mit Dornen. Die anderen dagegen können nicht genug davon bekommen. Immer noch eine pflanzen sie in ihren Garten. Blütenüberschäumt und überbordend – das ist das Ideal dieser Gartenfreunde. Und fragt man sie, was denn so reizvoll an den Rosen sei, dann bekommt man mit leuchtenden Augen zur Antwort: Die haben so einen Charme!
Ich gehöre nicht zu den großen Rosenfreunden. Doch so ganz kann ich mich ihrem Zauber nicht entziehen. So haben denn auch ein paar Exemplare in unserem Garten Einzug gehalten. Am Parkplatz erfreut Ghislaine de Féligonde. Auf einem Staudenbeet sind fünf Rose de Resht gepflanzt, der Klassiker unter den alten Sorten. Und am Schwimmteich erinnert mich Leda an liebe Gartenfreunde. Dabei sollte es bleiben. Neulich allerdings entdeckte ich in einem Garten Rotes Phänomen. Eine Rugosa-Rose, deren Blütenblätter und Staubgefäße dunkel-purpurrot sind. Die geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Werde ich doch schwach?

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