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Garten und Blumen

19. November 2017 | 17:20 Uhr

Kolumne : Blütenwolken auf der Wiese

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beate Schöttke-Penkes Gedanken und Erlebnisse rund ums Thema Garten

Je älter ich werde, desto mehr schätze ich Bäume. Sie sind, wie ein befreundeter Gärtner seinen Gästen immer wieder ans Herz legt, das Kapital eines jeden Grundstückes. Bei der Übernahme unseres Gehöfts fanden wir zwei Kirschbäume vor, die zu imposanten Bäumen herangewachsen sind. Dazu pflanzten wir in den letzten zwanzig Jahren einen Wallnuss- und 21 Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen-, Pfirsich-, Quitten- und Maulbeerbäume. Die meisten Bäume stehen auf unserer Streuobstwiese. Von anfänglich nur armdicken Hochstammbäumen haben sie sich in den letzten Jahren zu stattlichen Exemplaren entwickelt. Unter deren ausladenden Kronen lässt sich vortrefflich sitzen. In diesen Tagen ist der Anblick der Wiese nicht zu überbieten. Ein Baum nach dem anderen schmückt sich mit prächtigen Blütenwolken. Mir fällt dazu ein poetischer Spruch des libanesisch-amerikanischen Philosophen Khalil Gibran ein: Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt! Poesie, der nichts hinzuzufügen ist.

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