Rückenschonendes Hobby : Beim Gärtnern an das Kreuz denken

In gebückter Haltung, auf den Knien am Boden: Gartenarbeit kann Rückenschmerzen provozieren. /dpa-tmn/
In gebückter Haltung, auf den Knien am Boden: Gartenarbeit kann Rückenschmerzen provozieren. /dpa-tmn/

Wer viel im Garten arbeitet, kann leicht Rückenschmerzen bekommen. Wie lassen sich solche Beschwerden vermeiden?

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14. Mai 2020, 04:51 Uhr

Das Wort Gartenarbeit macht seinem Namen alle Ehre - und kann ziemlich den Rücken belasten: Man bückt sich häufig, hebt schwere Säcke Blumenerde. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) gibt Tipps, wie Hobbygärtner Schmerzen vorbeugen:

1. Vor dem Anheben schwerer Gegenstände am besten in die Knie gehen. Nutzt man beim Aufstehen dann nur die Kraft der Beine und drückt sich damit nach oben, ist der Rücken entlastet.

2. Schwere Lasten trägt man am besten möglichst nah am Körper. Noch besser sind natürlich Hilfsmittel wie eine Schubkarre oder rollbare Unterlagen.

3. Statt einer Gießkanne den Gartenschlauch verwenden - das entlastet den Rücken. Auch Werkzeug mit ergonomischen Eigenschaften ist dabei hilfreich - etwa mit einem Teleskopstiel oder entsprechenden Griff.

4. Die AGR rät, die Tätigkeiten abwechslungsreich zu gestalten und genügend Pausen einzubauen, so kann man einseitige Belastungen vermeiden.

5. Hilfreich kann ein Hochbeet in angenehmer Arbeitshöhe sein. Dadurch vermeidet man eine ständig gebückte Haltung etwa beim Säen, Umgraben und Ernten. Auch Arbeiten am Boden lassen sich komfortabler gestalten, etwa mit einem Hocker oder einer Unterlage für die Knie. Dabei auf einen geraden Rücken achten.

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