700 000 Gäste fehlen noch

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06. August 2009, 12:01 Uhr

Schwerin | Die Bundesgartenschau in Schwerin ist weiter auf einem guten Weg. Das sonst bei Gartenschauen oftmals zu verzeichnende "Sommerloch" bei den Besucher zahlen ist bisher ausgeblieben. "Das darf uns aber nicht dazu verleiten, in unseren Marke ting-Aktivitäten nachzulassen", sagt Buga-Geschäftsführer Jochen Sandner.

Zwar haben mit rund 8300 Reiseb ussen bereits unerwartet viele Gruppenreise-Unternehmen die Buga angefahren. Trotzdem setzt Jochen Sandner weiter auf die Bustouristik. Deshalb wird die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH in dieser Woche auch wieder auf dem RDA-Workshop, der größten Busreisemesse Europas in Köln, gemeinsam mit der Schweriner Stadtmarketing Gesellschaft vertreten sein (wir berichteten). "Wir haben sehr gute Kontakte zu den Gruppenreise-Veranstaltern", erklärt Vertriebsleiterin Astrid Werner. "Aber diese Kontakte müssen wir pflegen und die Unter nehmen davon überzeugen, dass es sich lohnt, die Schweriner Gartenschau auch weiterhin anzusteuern." Bei dieser Gelegenheit werde auch gleich Werbung für das 850. Stadtjubiläum Schwerins gemacht. "Das ist für uns selbst verständlich", so Vertrieb smitarbeiterin Daniela Schröder. "In diesem Sommer hat sich die Landeshauptstadt einen guten Ruf als Reiseziel erworben. Dieses Image wollen wir nutzen, um auch nach der Bundesgartenschau Gäste nach Schwerin zu locken."

Werbung an der OstseeküsteDie Buga GmbH wirbt aber auch um Individualreisende. "Jetzt sind die Urlauber im Land", so Jochen Sandner. "Die müssen wir auf unsere Buga aufmerksam machen, dabei müssen wir direkt zu den Touris ten gehen." Die Buga GmbH ist deshalb auf Ostsee-Küsten-Tour. In den Urlauberzentren wird mit Informationsständen für das Schweriner Großereignis geworben. Außerdem werden Hotels, Campingplätze, Tourist-Informationen, Kurkliniken usw. direkt mit Werbe material beliefert.

Die vergangene, mit rund 100 000 Besuchern bisher erfolgreichste Buga-Woche und der mit knapp 20 000 Gästen besucherstärkste Tag am 1. August ist aber auch den großartigen Veranstaltungen auf dem Gartenschaugelände geschuldet. So wollten den Film "Heißer Somme r" und das Konzert von Frank Schöbel mehr als 3000 Zu schauer sehen und auch die "Puppen im Park" erwiesen sich als Besuchermagnet. "In den kommenden Wochen ist unser Programm weiterhin reich an Höhepunkten", kündigt Jochen Sandner an. "Damit wollen wir Gäste anziehen. Denn wir dürfen nicht euphorisch werden: Mindestens 700 000 Besucher müssen noch zur Bundesgartenschau nach Schwerin kommen, wollen wir unsere Ziele errei chen."

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