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Fitness und Wellness

18. August 2017 | 22:21 Uhr

Joggen : So laufen Sie zur Bestform auf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das wärmer werdende Wetter lockt viele nach draußen und zum Sport. Um besser reinzukommen, kann man einiges beachten.

Der Frühling ist da, die Form oft noch nicht. Endlich laufen, fit werden, in Form kommen – mehr Sonne und mildere Temperaturen motivieren zum knackigen Frühsport im Park oder lockeren Dauerlauf am Feierabend. Viele fassen jetzt den Entschluss, regelmäßig zu laufen. Damit der Eifer nicht schon nach den ersten Lauf-Versuchen auf der Strecke bleibt, stellt das Fitnessunternehmen Freeletics Tipps für den Einstieg zusammen:

1. Ruhig angehen lassen

Wer über die Wintermonate das Laufen etwas reduziert hat, sollte sich die ersten zwei bis drei Wochen Zeit geben, um wieder ins „Rollen“ zu kommen. Kürzere Strecken lieber öfters laufen als gleich neue Langstreckenrekorde aufstellen.


2. Mal was Neues ausprobieren
Neue Reize für schnellere Beine: Einige Laufstrecken waren im Winter eventuell wegen der Bodenverhältnisse oder der frühen Dunkelheit nicht zu belaufen. Also Mut haben zu neuen Laufstrecken! Im kalten Winter waren schnelle Schritte noch unangenehm für die Lunge und die Muskeln. Die Zeit ist vorbei, das wärmere Wetter lässt auch wieder schnellere Läufe zu. Intervallläufe fordern den Körper auf verschiedenste Weise. Der Energiestoffwechsel, die Muskulatur und auch die Willenskraft werden durch Intervalltraining neuen Herausforderungen ausgesetzt, wodurch die Form positiv beeinflusst wird. Kleiner Tipp: Barfuß laufen! Das kräftigt die Füße und verbessert den Laufstil. Nach und nach kann auch die Distanz erhöht werden, zu Beginn reichen aber schon ein paar Minuten für einen ersten neuen Reiz aus.


3. Richtig anziehen
Die Sonne kommt immer öfter raus und wärmt auch ordentlich. Im Schatten oder bei Wind ist es aber noch recht kühl. Also auch bei den ersten Sonnenstrahlen noch entsprechend warm anziehen, sonst fängt man sich leicht eine Erkältung ein. Auch nach dem Lauf gilt: Schnell aus den verschwitzten Klamotten, da man schnell auskühlt, wenn die Temperaturen noch nicht sehr hoch sind.


4. Achtung Heuschnupfen
Allergiker sollten körperliche Belastung zu Hochzeiten des Pollenflugs meiden oder zumindest dann laufen, wenn die Pollenbelastung nicht zu hoch ist. In Städten ist die Pollenbelastung früh morgens zwischen 6 Uhr und 8 Uhr am niedrigsten, in ländlichen Gegenden entgegengesetzt erst abends zwischen 19 Uhr und 24 Uhr.

Nach dem Laufen sollte man außerdem schnell duschen, um die Pollen aus den Haaren und vom Körper zu waschen, zudem sollte man die Laufkleidung kurz auswaschen. Das verhindert, dass sich Allergene in den Wohnräumen verteilen. Um mögliche Therapien gegen eine Pollenallergie in Angriff zu nehmen sollte man bestenfalls einen Arzt konsultieren, um alle individuellen Möglichkeiten zu besprechen.


5. Ausreichend trinken
Je höher die Temperaturen, desto mehr muss unser Körper bei sportlicher Betätigung gekühlt werden. Die über den Schweiß (Kühlung durch Verdunstungskälte) abgegebene Flüssigkeit adäquat durch Wasser oder isotonische Getränke zurückführen.


6. Auf Zecken und Kleingetier achten
Mit den wärmeren Temperaturen kommen auch wieder lästige kleine Tierchen aus dem Winterlager und können das Laufvergnügen erheblich beeinträchtigen. Wer gegen Wespen- oder Bienengifte allergisch reagiert sollte auch bei seinem Lauf in der Lage sein, Sofortmaßnahmen einzuleiten, wenn es zu einem Stich kommt. Sei es über Medikamente oder einen schnellen Hilferuf über das Mobiltelefon. Zecken sammelt man sehr schnell in hohem Gras auf. Läufe auf schmalen Pfaden durch hohe Wiesen bergen das Risiko, Zecken aufzunehmen. Am besten kontrolliert man seine Beine nach so einem Streckenabschnitt kurz und/oder sehr ausführlich zu Hause. Stretching auf einer gepflegten Wiese kann, je nach Gebiet, auch dazu führen, eine Zecke aufzunehmen. Hier gilt dasselbe wie nach dem laufen – Kontrolle. Sollte man von einer Zecke gebissen worden sein, gilt: Sofort zum Arzt!


7. Verkehr nicht unterschätzen
Mit dem Ende des Winters ändert sich auch die Fluktuation auf den Straßen und Wegen. Im Park werden Spaziergänger und Radfahrer öfters Wege kreuzen. Im Straßenverkehr kommen zu den Autos auch noch vermehrt Mofa-, Roller- oder Motorradfahrer, die teilweise schneller unterwegs sind als Autos sowie auch hier Radfahrer oder andere rollende Fortbewegungsmittel. Bitte im Hinterkopf behalten, dass um einen herum etwas mehr los ist als vielleicht im Winter auf verschneiter Strecke.

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