Tipps für das Büro : Fit im Kopf und gut im Job

Wer eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat, sollte Kollegen informieren, damit sie nicht stören.
Foto:
Wer eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat, sollte Kollegen informieren, damit sie nicht stören.

Regelmäßige Pause und genügend trinken – mit diesen sieben Tipps bleiben Sie konzentriert am Arbeitsplatz

svz.de von
06. September 2017, 12:00 Uhr

Ständig klingelt das Telefon, eine Mail nach der anderen ploppt auf und zu guter Letzt kommen auch noch die lieben Kollegen auf ein Pläuschchen vorbei. Für manche Aufgaben braucht es aber einfach Ruhe. Was tun? Den einen Konzentrationstipp für alle gibt es natürlich auch nicht. Aber vielleicht hilft die eine oder andere Anregung:

Ausgeruht sein

„Wer nicht erholt ist und eine schlechte Nacht hatte, wird auch einen schlechten Tag haben“, sagt Autor und Berater Jochen Mai. Außerdem sollte man während der Arbeit regelmäßige Pausen einlegen. „Man kann sich ohnehin nur ungefähr 90 Minuten konzentrieren.“ Nach rund vier Stunden braucht man dann eine längere Pause, am besten mit frischer Luft und einer Runde um den Block.

Benachrichtigung von Mails ausschalten

Oft sind die Mails wie ein „ständiges Getröpfel“, sagt Karrierecoach Ute Bölke. Jedes Tröpfchen reißt einen wieder aus der Konzentration heraus. Deshalb schaltet man am besten zunächst Hinweise auf neue Mails aus. Dann sollte man sich Zeitfenster schaffen, in denen man die Post bearbeitet, empfiehlt Bölke. „Ich muss nicht alle Mails sofort beantworten.“

Anrufbeantworter an

Ähnlich wie ständig eingehende E-Mails kann auch das dauernd bimmelnde Telefon die Konzentration bei der Arbeit stören. „Wer nicht gerade in einer Notdienstzentrale arbeitet, kann vielleicht mal einen Anrufbeantworter laufen lassen“, sagt Bölke.

To-Do-Listen anlegen

Noch am Freitag oder gleich am Montagmorgen schreibt man anstehende Arbeiten auf und ordnet sie nach Priorität. „Was man am liebsten aufschiebt oder wofür man am meisten Konzentration braucht, das sollte man gleich zu Beginn erledigen“, sagt Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbandes der Werks- und Betriebsärzte. Jochen Mai sieht das etwas anders: Wer Motivation braucht, um gut arbeiten zu können, sollte besser nicht mit der unliebsamsten Aufgabe starten.

Kollegen briefen

„Natürlich sollte man freundlich miteinander umgehen“, betont Wahl-Wachendorf. „Aber immer ein offenes Ohr haben und somit die Arbeit zu unterbrechen – das funktioniert nicht.“ Fragen oder Absprachen könne man daher ohne schlechtes Gewissen aufschieben, wenn man mitten in der Arbeit steckt. Wer gerade Konzentration braucht, könne das im Einzelbüro durch eine geschlossene Tür und im Großraum durch Kopfhörer deutlich machen, sagt Mai.

Randzeiten nutzen

Wer die Möglichkeit hat, seine Arbeitszeit freier zu gestalten, sollte das ruhig nutzen, rät Wahl-Wachendorf. Früher zu kommen oder später zu gehen kann eine gute Möglichkeit sein, in Ruhe arbeiten zu können. Bölke gibt allerdings zu bedenken: Wer sehr früh oder auch sehr spät kommt, hat unter Umständen wesentlich weniger Kontakt zu Kollegen oder Kunden.

Regelmässig trinken

Klingt banal, ist aber nicht zu unterschätzen: regelmäßig trinken. Das heißt nicht, sich alle 90 Minuten einen Liter Wasser reinzuwürgen – besser nimmt man alle paar Minuten einen kleinen Schluck. „Wenn man dehydriert, sinkt sie Konzentrationsfähigkeit“, erklärt Mai.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen