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Ratgeber

19. Oktober 2017 | 02:14 Uhr

Ausbildung : Fangt an!

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Chefredakteur Michael Seidel über Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

Will sich denn keiner mehr die Hände schmutzig machen? Immer mehr Schulabgänger wollen studieren. Dabei hat doch Handwerk angeblich goldenen Boden. Aber Akademiker hatten doch immer die besseren Jobchancen. Ach was, ein solider Beruf reicht, um das Leben genießen zu können. Solche Argumente hat jeder schon gehört. Jedes stimmt irgendwie – aber jedes zu seiner Zeit.

 

Fakt ist: Die Zahl freier Lehrstellen ist über ein Drittel größer als die Zahl der Bewerber. Dabei bietet der Ausbildungsmarkt nicht nur spannende und lukrative neue Ausbildungsberufe an, sondern auch viele Möglichkeiten, einen Lehrberuf sofort oder später zu verbinden mit einer akademischen Ausbildung – etwa durch ein berufsbegleitendes Studium.

 

In diesem Jahr legen wir mit dieser Sonderausgabe einen Schwerpunkt auf Gesundheitsberufe. Das heißt nicht, dass andere Branchen nicht auch tolle Jobs im Angebot hätten. Wichtig ist, dass sich jeder ein eigenes Bild davon macht, womit er ins Berufsleben starten will, was zu den eigenen Neigungen und Talenten passt, womit sich später eine Familie ernähren lässt. Andererseits sollte jeder Bewerber sich klarmachen, dass die Erstausbildung wohl nicht die letzte im Leben sein wird. Die Arbeitswelt ändert sich – insofern kann man erst einmal starten und gegebenenfalls später noch eine andere Qualifizierung anschließen.

 

Wichtig ist nur, sich nicht treiben zu lassen oder zu erwarten, dass von irgendwoher gesagt wird, was zu tun ist. Selbst ist die Frau und der junge Mann. Diese Sonderausgabe gibt dafür zahlreiche Tipps, Anstöße und Hintergrundwissen.

 

Viel Erfolg beim Berufsstart!

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