In der Trotzphase : Wie reagieren Eltern bei Hauen und Beißen richtig?

Die Erziehung kann aufreibend sein, vor allem wenn die eigenen Kinder zu hauen anfangen. Tritt dieses Problem häufiger auf, lohnt es sich, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Erziehung kann aufreibend sein, vor allem wenn die eigenen Kinder zu hauen anfangen. Tritt dieses Problem häufiger auf, lohnt es sich, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Kleinere Kinder versuchen schon einmal, ihren Willen mit Gewalt durchzusetzen. Zurückzuschlagen ist keine Lösung. Eine Expertin erklärt aber, was Eltern in solchen Situationen tun können.

svz.de von
12. Oktober 2018, 04:55 Uhr

In der Trotzphase passiert es häufig, dass Kinder mit Hauen, Beißen oder Treten reagieren, wenn ihnen etwas nicht passt. Aber auch ältere Kinder lassen so manchmal ihren Frust an den Eltern aus.

Oft fehlen Erwachsenen dann ebenfalls die richtigen Worte. Was also tun? «Zurückhauen ist natürlich keine Option», sagt Isabelle Dulleck von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung . «Dadurch zeigt man ja selbst genau das Verhalten, das man beim Kind verändern möchte.»

Besser wäre es, zu überlegen: Was will ich denn von meinem Kind? Dass es lernt, seinen Frust in Worte zu fassen? Sich kurz zurückzieht, um wieder runterzukommen? Dabei sollten Eltern ihren Nachwuchs unterstützen, etwa, indem sie es aus der akuten Situation herausnehmen und mit ihm einen ruhigen Ort aufsuchen. Dort kann man warten, bis er oder sie wieder gesprächsbereit ist.

Tritt das Verhalten häufiger auf, lohnt es sich, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Jemand Drittes ist emotional nicht so involviert und kann mit den körperlichen Angriffen anders umgehen.

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