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Kreative Ideen : Tipps für Ostereier-Verstecke

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Ist die Suche zu einfach, wird es langweilig. Sind die Geschenke zu schwer zu finden, macht es auch keinen Spaß. Hier acht kreative Ideen:

svz.de von
erstellt am 15.Apr.2017 | 16:00 Uhr

Ostereier dürfen für Kinder nicht zu einfach zu finden sein – sie sollten aber auch nicht unentdeckt bleiben. Sonst tauchen sie erst nach Monaten im Schrank oder unter dem Sofakissen wieder auf. Eltern müssen die Verstecke daher altersgerecht aussuchen. „Kleinere Kinder haben natürlich eine geringere Frustrationstoleranz, da darf die Suche nicht zu lange dauern“, sagt Andreas Engel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Liegen die Leckereien etwa im Gras oder Blumenbeet, dürften sie bei kleinen Kindern ruhig ein gutes Stück hervorgucken.

Für ältere Kinder können die Verstecke dagegen etwas schwieriger sein – sonst ist es langweilig. Im Zweifel bringen Eltern die Kleinen einfach mit Hinweisen wie „heiß“ oder „kalt“ auf die richtige Fährte.

Wichtig ist dabei, dass die Suche beiden Spaß macht – Eltern und Kindern. „Kinder riechen das, ob die Eltern an etwas Interesse haben.“ Ist das Verstecken der Ostereier für Eltern reines Ritual und bloß eine Pflichtübung, macht es auch den Kindern keinen Spaß. Acht Ideen für Verstecke:

 

Im Stall

Wer einen Hasen als Haustier hat, ist zu Ostern natürlich perfekt ausgestattet. Es kann höchstens passieren, dass Eltern sich dann wieder mit der leidigen Frage herumschlagen müssen, was ein Hase eigentlich mit Eiern zu tun hat. Alternativ bieten sich auch der Hunde- oder Katzenschlafplatz an.

In der Wanduhr

Die Idee hat schon im Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein gut funktioniert. Darin versteckt sich das siebte Geißlein im Uhrenkasten und wird so als Einzige nicht vom bösen Wolf gefunden.

Im Schulranzen

 Normalerweise bleibt der an Feiertagen ja zu und steht in der Ecke. Insofern suchen Kinder dort vielleicht nicht sofort. Und es ist vielleicht eine nette Überraschung für sie, einmal einen Schokohasen statt Matheaufgaben darin zu finden.

 

An der Wäscheleine

 Ein Versteck in luftiger Höhe bietet ein wenig Abwechslung zum Suchen auf dem Boden. Und ein Schokohase in Goldfolie an der Wäscheleine ist ein echter Hingucker. Zum Aufhängen kann er etwa in ein durchsichtiges Wäschenetz kommen. Eventuell kommt er kleineren Kindern nicht gleich ins Blickfeld. Dann müssen Eltern nachhelfen und sagen: Schau doch mal nach oben! Alternativ kann man die Süßigkeiten auch ins Gebüsch hängen.

Im Backofen

Die Küche ist oft der Lieblingsort der Familie – und Kinder kennen sich dort aus. Daher ist es eine lustige Überraschung, wenn durch das Glas in der Tür des Backofens oder der Waschmaschine plötzlich ein Osterhase hinausschaut. Nur vergessen darf man ihn darin nicht.

Schwimmendes Osternest

 Wer einen Gartenteich hat, kann einige Eier auf einem Schiffchen schwimmen lassen. Für kleinere Kinder ist das aber eher nichts – zu groß die Gefahr, dass sie sich nassmachen oder sogar hineinplumpsen.

 

Im Briefkasten

Über Post vom Osterhasen freut sich jedes Kind. Diese Idee eignet sich besonders für alle, die einen freistehenden Briefkasten haben. Ansonsten können Eltern etwas Süßes in den Briefschlitz klemmen - nur darf die Klappe es nicht zerdrücken. Und es sollte nicht hineinfallen, sonst sieht man es nicht mehr.

Im Vogelnest

Ein künstliches Nest passt natürlich gut zu Eiern, es sieht hübsch aus und fügt sich gut im Garten ein. Es sollte nur nicht zu hoch liegen, damit Kinder noch die Eier darin sehen können.

 

So viele Eier dürfen Kinder essen

Rührei, Spiegelei, Omelett oder hartgekocht: Manche Kinder lieben Eier in jeglicher Form. Doch wie viel dürfen die Kleinsten davon essen? Was die Menge angeht, gelten folgende Empfehlungen: Zwischen einem und drei Jahren sind ein bis zwei Eier pro Woche für Kinder in Ordnung, bei Vier- bis Sechsjährigen zwei Eier.

Bei diesen Angaben sind verarbeitete Eier in Nudeln oder Gebäck aber schon einkalkuliert. „Wenn Kinder beispielsweise an Ostern mehr essen, hat das aber nicht gleich gesundheitliche Auswirkungen“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Nadia Röwe vom Netzwerk Junge Familie. Einzelne Abweichungen seien nicht so schlimm, wenn der Wochenschnitt ungefähr stimmt. Um den Cholesterinspiegel müssen sich die Eltern in der Regel keine Sorgen machen, das reguliere der Körper meist allein. „Das Eigelb enthält allerdings relativ viel Fett“, erklärt Röwe.

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