Backen : Zimtsterne, Lebkuchen, Vanillekipferl

Auf das Plätzchenbacken in der Weihnachtszeit müssen Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit nicht verzichten.
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Auf das Plätzchenbacken in der Weihnachtszeit müssen Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit nicht verzichten.

Auf die typischen Weihnachtsschmankerl muss niemand verzichten: Tipps zum glutenfreien Backen.

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08. Dezember 2014, 23:12 Uhr

Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit müssen in der Weihnachtszeit nicht aufs Plätzchenbacken verzichten. Sie müssen nur einige Besonderheiten beachten. Darauf weist die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft (DZG) in Stuttgart hin. Gluten ist ein Klebereiweiß und kommt in Lebensmitteln mit Weizen, Roggen, Dinkel oder Gerste vor.

Tipp 1:  Zuerst sollten Betroffene bei den Zutaten noch einmal genau prüfen, ob sie tatsächlich glutenfrei sind. Als Ersatz für Weizenmehl kommt zum Beispiel Kartoffel-, Braunhirse- oder Kastanienmehl infrage. Als Verdickungsmittel für die Bindung eignen sich etwa Guarkernmehl, Flohsamenschalen, Johannisbrotkernmehl oder Pfeilwurzelstärke.

Tipp 2: Damit alle benötigten Kochutensilien ebenfalls glutenfrei sind, reinigen Hobbyköche sie vor dem Einsatz besser sehr gründlich. Vor dem eigentlichen Beginn der Backsession sollte man zudem alle Zutaten auf Zimmertemperatur aufwärmen – so lässt sich ein glutenfreier Teig gut verarbeiten.

Tipp 3:  Ein glutenfreier Teig ist weicher und klebriger als ein herkömmlicher Teig: Ist er zu klebrig, hilft es, ihn ein paar Stunden in den Kühlschrank zu legen. Zum Ausrollen legt man den Teig dann einfach zwischen zwei Lagen Backpapier. So bleibt er nicht an der Rolle hängen. Wer lieber mit den Händen kneten will, nimmt hierfür am besten Einmalhandschuhe.

Tipp 4: Typisch weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Nelke, Anis, Kardamom und Vanille sind von Natur aus glutenfrei. Vorsichtig sollten Betroffene aber sein, wenn sie fertige Gewürzmischungen kaufen: Hier könnte Gluten enthalten sein.

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