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Geschmack : Rhabarber und Erdbeeren harmonieren als süß-saures Duett

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Es gibt Gerüche und Geschmacksnoten, die sind so unverkennbar, dass man sie nie mehr vergisst. Das mild-süße Aroma einer Erdbeere zum Beispiel. Oder die prickelnd-säuerliche Note des Rhabarbers. Zusammen sind sie ein perfektes Team.

„Rhabarber ist sauer, Erdbeeren sind süß, das ergänzt sich bestens“, erklärt Christian Portée, Küchenchef des Hotels „Benen-Diken-Hof“ in Keitum auf Sylt. „Die Erdbeere nimmt mit ihrer Süße das Saure des Rhabarbers“, ergänzt der Spitzenkoch Paul Schrott. Ab etwa Mitte April sind beide gleichzeitig für wenige Wochen frisch zu haben.

Frischen Rhabarber erkennen Hobbyköche laut der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) an den noch feuchten Schnittstellen. Auch müssen Stängel und Blätter straff und knackig sein. Rhabarber sollte nur gekocht verzehrt werden. Bei Erdbeeren verrät die Farbe die Frische: Sie sollten kräftig rot, fest und ohne Druckstellen sein und aromatisch duften. Die empfindlichen Früchte werden laut BVEO am besten sofort gegessen.

Das charakteristische Süß-Saure von Erdbeere und Rhabarber als Team ist vor allem als Konfitüre beliebt. Das Klassiker-Duo kann wunderbar aufgepeppt werden, etwa mit Banane oder Kiwi.

Köstlich ist die Rhabarber-Erdbeer-Kombination auch als Basis für eine Vinaigrette für sommerliche Salate: Portée püriert gewürfelte Rhabarber- und Erdbeerstücke mit etwas Pfeffer und Vanillemark und gibt Koriander- und Fenchelsamen hinzu. „Man lässt die Masse etwas ziehen und seiht sie ab.“ Zum Schluss werden Öl und Branntweinessig untergerührt.

 

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