Küchenlust : Päckchen packen auf Mexikanisch

Idealer Party-Snack: Aus den appetitlich angerichten Zutaten kann sich jeder Gast einen Taco nach eigenem Geschmack zubereiten.
Idealer Party-Snack: Aus den appetitlich angerichten Zutaten kann sich jeder Gast einen Taco nach eigenem Geschmack zubereiten.

Tacos, Enchiladas und Burritos: Weizen- oder Maisfladen sind Grundlage vieler landestypischer Gerichte

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27. Januar 2018, 16:00 Uhr

Päckchen packen, das scheinen die Mexikaner zumindest beim Essen gerne zu machen. Immerhin kommen aus dem Land Speisen wie Tacos, Quesadillas, Burritos und Enchiladas – allesamt Teigtaschen, die auf verschiedenste Art und Weise gerollt und gefaltet werden. Unterschiede gibt es bei der Füllung, den Soßen und auch den Taschen.

Ein sehr altes, typisch mexikanisches Gericht ist der Burrito, was übersetzt soviel wie Eselspäckchen heißt. Wer einen Burrito „packen“ möchte, sollte zunächst eine Füllung aus Fleisch, Gemüse und etwas Soße auf die Tortilla geben. Dann werden erst die beiden Seiten des Fladens und danach das untere und obere Ende eingeschlagen, so dass ein rechteckiges Paket entsteht.

Auch Tacos bestehen aus einem Teigfladen, sehen allerdings sehr anders aus als Burritos. Die Maistortilla werden in der Pfanne gebraten oder auf dem Grill gegrillt und dann auf einer Hälfte mit Soße bestrichen und mit Füllung belegt. Dann wird der Fladen so zusammengeklappt, dass eine halbmondförmige, an der oberen Seite offene Tasche entsteht. Tacos gelten in Mexiko als Fast Food und werden häufig an Straßenständen angeboten.

Für eine Quesadilla braucht man zwei Teigfladen. Statt sie zu rollen oder zu wickeln, bleiben die Tortillas in diesem Fall jedoch flach. Ein Fladen wird mit Soße, der Füllung und viel Käse belegt. Der andere Fladen kommt als Deckel oben drauf. Dann noch einmal in Pfanne oder Ofen kurz nachwärmen und wie ein Kuchen in Stücke schneiden. Fertig ist das perfekte Finger Food.

Für Enchiladas werden Weizentortillas in der Pfanne erwärmt, mit Füllung belegt, gerollt und mit Soße übergossen. Die Enden der Enchilada bleiben dabei offen.

Für die Füllungen gibt es keine festen Regeln, Experimentieren ist erlaubt. Ob Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte oder Gemüse – alles ist möglich. Fleisch und Fisch sollten natürlich zuerst kurz angebraten werden. Ebenso Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln, Zucchini und Lauch, Pilze oder Kürbis. Durch das kurze Anbraten erhält die Füllung noch ein paar Röstaromen, bleibt aber gleichzeitig frisch und knackig.

Ob klassische Guacamole oder feurige Salsa - die richtige Soße darf auf einer Tortilla nicht fehlen. Für die Guacamole einfach reifes Avocadofleisch grob mit einer Gabel zerdrücken und mit saurer Sahne mischen. Anschließend mit Zitronensaft, Koriander, Kreuzkümmel, Salz und etwas gehackter Chilischote abschmecken. Eine Salsa besteht aus pürierten Tomaten, die mit Chili, Koriander, Limettensaft, roten fein geschnittenen Zwiebeln und feinen Paprikawürfeln aufgepeppt werden.

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