Aktion Küchenlust : Heißhunger im Büro vermeiden

Auch am Arbeitsplatz sollte ausgewogene Ernährung nicht zu kurz kommen.
Auch am Arbeitsplatz sollte ausgewogene Ernährung nicht zu kurz kommen.

Achtsam essen und genießen sollte man nicht nur in der Freizeit, sondern auch im turbulenten Alltag und am Arbeitsplatz

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03. März 2018, 16:00 Uhr

In einem stressigen und hektischen Arbeitsalltag fällt es oft schwer, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Weil es auch beim Essen schnell gehen soll, werden oftmals zwischendurch Süßigkeiten aus der Schreibtischschublade geholt und mittags gibt es unter Zeitdruck auch mal nicht ganz so gesundes Kantinenessen. Dabei gibt es schmackhafte

Alternativen, die sich leicht mitnehmen lassen und die in der Zubereitung nicht unbedingt Zeitfresser sind.

Wer frühmorgens vor dem Gang ins Büro noch nicht viel zu sich nehmen kann, sollte dies nach ein bis zwei Stunden nachholen. Einmal großzüger, zum Beispiel mit Müsli oder Vollkornbrot und einmal leichter mit Obst oder Joghurt. Durch dieses Frühstück in zwei Etappen bleibt man leistungsfähig und hat nicht schon in der Früh mit Völlegefühl zu kämpfen. Zusätzlich vermeiden Zwischenmahlzeiten Leistungstiefs. Über den Tag verteilt sollte man immer wieder kleinere Mahlzeiten aus Obst, fettarmen Milchprodukten oder dünn belegten Broten zu sich nehmen. Dies erhält die Konzentrationsfähigkeit, belastet Verdauungsorgane und Kreislauf wenig und vermeidet Heißhungerattacken.

Ist der Vormittag geschafft, droht das Leistungstief im Büro. Viele greifen dann fast schon instinktiv zu Süßigkeiten. Dabei sollte man auf keinen Fall nebenbei essen. Wer sein Essen am Arbeitsplatz in kleiner Pause genießt, ist eher gesättigt und behält den Überblick darüber, wie viel er gegessen hat. Außerdem hilft eine „richtige“ Mittagspause, mit ausreichend Zeit und Ruhe, um durch die passende Nahrung neue Energie zu tanken. Die Versorgung mit Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen ist essentiell, um Konzentrationsproblemen vorzubeugen und leistungsfähig zu bleiben. Verantwortlich dafür ist vor allem unser Blutzuckerspiegel. Die Menge des im Blut transportierten Traubenzuckers entscheidet darüber, wie gut unser Gehirn mit Energie versorgt wird. Wichtig ist es, sein Level möglichst konstant zu halten. Traubenzucker ist in Obst und allen zuckerhaltigen Lebensmitteln zu finden. Auch Vollkornprodukte oder Müsli mit einem hohen Ballaststoffanteil sind gut geeignet, da sie komplexe Traubenzuckerketten enthalten, die zunächst in ihre Bausteine zerlegt werden müssen, bevor sie ins Blut gelangen. So werden starke Blutzuckerschwankungen vermieden.
So wichtig Traubenzucker für das Gehirn auch ist, auch der restliche Körper benötigt Energie, um gut zu funktionieren. Sinnvoll ist ein guter Mix aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Nährstoffen. Als Eiweißquellen eignen sich Geflügel, Fisch, Käse oder auch Hülsenfrüchte. Über die Woche sollten sich vegetarische Gerichte mit Fisch- und Fleischmahlzeiten abwechseln. Ideal ist ein leichtes Mittagessen mit viel Salat, Rohkost oder auch Gemüse. Sättigend wirken Kartoffeln, Vollkornreis oder Nudeln, wer es exotisch mag, kann auch zu Hirse, Quinoa oder Couscous greifen. Aus diesen Zutaten lässt sich schon am Vortag ein leckerer Salat für das Büro zubereiten.

Allgemein ist Mitgebrachtes eine gute Alternative zum Kantinenessen. So kann man beim Kochen regelmäßig eine Portion fürs Büro einfrieren oder am nächsten Tag mit zur Arbeit nehmen. Belegte Brote werden durch Gemüsescheiben (Gurke, Tomate, etc.) aufgepeppt. Und Salat bleibt länger frisch, wenn er in einem luftdichten Behälter von der Soße getrennt aufbewahrt und erst vor dem Essen gemischt wird.
Trinken nicht vergessen!

Zu jeder Mahlzeit sollte man außerdem ein Glas Wasser zu sich nehmen, denn oft kommt das Trinken im stressigen Arbeitsalltag zu kurz. Hilfreich kann es sein, sich eine Flasche Wasser mit an den Arbeitsplatz zu nehmen und immer ein gefülltes Glas auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Auch ungesüßter Tee ist eine gute Möglichkeit, um den Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen.

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