kolumne : Es sieht ein Ei dem anderen gleich

Michael H. Max Ragwitz präsentiert Geschmackvolles.

svz.de von
15. Dezember 2014, 20:41 Uhr

Ich kann mich noch gut an ein Wochenende Anfang der 1970er erinnern. Da bekam ich als junger Stadtmensch zum ersten Mal zum Frühstück ein Ei aus individueller Haltung. Das war für mich ein Geschmacksschock, den ich lange nicht verdaut habe. Dieses Ei hat so ganz anders geschmeckt als die üblichen Konsum-Eier. Ich kann noch nicht einmal sagen, dass es mir besser als das Einheits-Ei geschmeckt hat. Im Gegenteil. Diese Zeiten sind allerdings längst vorbei. Ich hole die Eier regelmäßig vom Hühnerbauern nebenan, bei dem ich zuschauen kann, wie die Tiere gehalten und gefüttert werden. Und obwohl ein Ei dem anderen gleich sieht, so sagt der Volksmund, der geschmackliche Unterschied ist doch erheblich. So kann ich mir ein Frühstück am Wochenende ohne zwei weich gekochte Eier gar nicht mehr vorstellen. Wenn es mich dann einmal am Abend überkommt, gibt's auch Ei in allen Varianten. Ein Omelett mit Tomaten beispielsweise ist immer eine geschmacklich-herzhafte Sache, die man zudem ideenreich würzen kann. Ich empfehle aber auch in Sachen Ei Neugier in alle Richtungen. Die Rezeptvielfalt wird Sie überraschen. Trauen Sie sich ruhig...

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