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Essen und Trinken

20. Oktober 2017 | 20:14 Uhr

Die geliebte Staudenclematis

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was ist das für eine Pflanze, werde ich in diesen Wochen öfter gefragt. Und weiß ziemlich schnell, um wen es geht. Denn in einer Zeit, in der sich die Blüten im Garten rarmachen, erfreut die Krautige Garten-Waldrebe (Clematis heracleifolia ‘New Love’) über Wochen mit einer nicht enden wollenden Blütenfülle in seltenem Tiefpurpurblau. Glöckchen summieren sich zu einem büschelartigen Blütenstand, der neben dem tiefroten Kerzen-Knöterich in Farbe und Form einen Kontrast bildet. Spannung erzeugen auch die großen grünen Blätter neben dem benachbarten Chinaschilf. Gut 75 Zentimeter wird die Staudenclematis hoch und muss im Unterschied zu manch anderer Sorte nicht gestützt werden. Bei der Pflanzung bin ich dem Rat des Clematiskenners Friedrich Manfred Westphal, zu klotzen und nicht zu kleckern, gefolgt und habe in meinem Beet an zwei Stellen jeweils gleich drei Stück gepflanzt. So kann man ‘New Love’ gar nicht übersehen! Bei meiner kleinen Recherche für diese Kolumne habe ich gelesen, dass sich zu der edlen und kompakten Schönheit noch ein köstlicher Duft gesellt. Das war mir bisher entgangen. Schade, denn ein Gang in den Garten bestätigt: In die „Neue Liebe“ sollte man unbedingt öfter seine Nase stecken!

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