Antrag in Bremen : Hersteller von überzuckerten Produkten sollen mehr zahlen

Auch das Frühstücksmüsli ist häufig eine ungesunde Zuckerbombe.
Auch das Frühstücksmüsli ist häufig eine ungesunde Zuckerbombe.

Eine zuckerlastige Ernährung kann zu Dickleibigkeit, Diabetes und chronischen Herz- und Kreislauferkrankungen führen.

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30. Januar 2020, 18:49 Uhr

Die rot-grün-rote Koalition in Bremen will Getränke- und Lebensmittelhersteller zur Kasse bitten, wenn deren Produkte übermäßig viel Zucker enthalten. Ein entsprechender Passus des Antrags der Regierungsfraktionen von SPD, Grünen und Linken wurde am Donnerstag mit eigener Mehrheit in dem Landesparlament angenommen. Der Senat soll sich auf Bundesebene für eine Herstellerabgabe einsetzen.

Geld soll in Prävention fließen

Die Mehreinnahmen sollten zur Förderung gesunder Ernährung genutzt werden, etwa durch Aufklärung und Prävention, hieß es in dem Antrag, der auf Risiken und Folgen übermäßigen Zuckerkonsums verwies. Im Land Bremen sei 2017 ungefähr jede zweite Person übergewichtig gewesen – 58,5 Prozent der Männer, 42,3 Prozent der Frauen. Es gehe darum, einer zuckerlastigen Fehlernährung vorzubeugen, denn dies könne zu Karies, Dickleibigkeit, Diabetes und chronischen Herz- und Kreislauferkrankungen führen.

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