Ferientipps : Seifenblasen und Schnitzeljagd

23-72735546.JPG

Die Schulen sind dicht, die Kindergärten geschlossen. Doch was können Eltern mit ihren Kindern den lieben langen Tag tun? Tipps für Daheimgebliebene.

von
01. August 2015, 16:00 Uhr

Erste Regel für die Sommerferien: Nicht in Aktionismus verfallen. Ferien heißt nicht, dass die Kinder von morgens bis abends bespaßt und zu Vergnügungen gekarrt werden müssen. Erstmal entspannen – und sich auf jede Menge Zeit freuen: zum Ausschlafen, zum Herumhängen und zum Langweilen.

  • Warum nicht mal zelten? Es muss ja nicht gleich der Campingurlaub sein. Eine Übernachtung ist auch schon spannend. Eine Übersicht über Campingplätze im Norden finden Sie etwa unter www.campingfuehrer.adac.de. Möglichkeiten für wildes Zelten gibt es unter www.wildes-sh.de. Und wer nicht so weit fahren möchte: Stellen Sie einfach das Zelt im Garten auf – gerade für kleine Kinder ist das Abenteuer genug!
  • Zugegeben: Richtig dunkel wird es im Sommer bei uns ja kaum. Aber dann sieht man bei einer Nachtwanderung wenigstens, wo man hintritt, und pünktlich ins Bett müssen die Kinder ja auch nicht. Dabeihaben sollte man: Eine Taschenlampe (mit der man aber nur leuchtet, wenn unbedingt nötig, da man sonst abseits des Lichts kaum etwas sieht) und einen Plan. Wo wollen wir hin? Nachts auf dem Spielplatz schaukeln? Fledermäuse entdecken? In den Wald? Für kleine Kinder reicht wahrscheinlich schon der Gang durch den Garten oder die Nachbarschaft. Denn nachts ist dort auch schon alles ganz anders.
  • Endlich mal Zeit, um die Küche ausgiebig in ein Chaos zu verwandeln und danach noch auf der nächsten Wiese, im Wald oder Park picknicken zu gehen: Kochen und backen Sie zusammen mit Ihren Kindern! Geeignete Rezepte finden Sie etwa auf www.kidsweb.de – von Gespensterbrötchen bis zu Blubbersprudel.
  • Eine Schnitzeljagd ist für Kinder aufregend – und bringt am meisten Spaß, wenn noch Freunde oder Geschwister dabei sind. Einfach mit Kreide, Stöcken oder Steinen den Weg markieren, einen „Schatz“, etwa in Form von Naschi, verstecken – und ab! (Geht mit Kleinkindern auch im Garten.)
  • Seifenblasen bringen Spaß – und es lässt sich mehr mit ihnen anfangen, als man denkt. Man kann etwa die Lauge, Drähte für riesige Blasen oder Trinkhalmgeschosse selbst machen. Anleitungen und weitere Ideen gibt es unter www.labbe.de/zzzebra. Übrigens halten sich die Blasen am längsten bei feuchter Luft (nach Regen, abends...).
  • Spiele mit Wasser gehen im Sommer immer. Ob Schwammschlacht, Flucht vor dem Wassermann (Rasensprenger) oder ein Wettrennen mit wassergefüllten Eierbechern (wer als Erstes sein Glas auf der anderen Seite gefüllt hat, hat gewonnen). Übrigens: „Fischer, wie tief ist das Wasser“ kann man natürlich auch hervorragend im flachen Wasser spielen. Und wenn es zu kalt für den Strandnachmittag oder das Planschbecken ist, tut es auch eine große Wasserschüssel auf dem Rasen. Zum Beispiel, um Papierboote schwimmen zu lassen oder Apfelstücke zu beißen.

Eselpark, Niedrigseilgarten oder Waldmuseum: Ideen für Ausflüge in Ihre Umgebung finden Sie etwa unter www.kinder-ausflug.de, www.freizeitengel.de oder www.mamilade.de

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen