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Schweriner Zoo : Schlafen zwischen wilden Tieren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Für dieses ganz besondere Ferienabenteuer können Familien in das Baumhaus im Schweriner Zoo einziehen – neben Wildschweinen

von
erstellt am 18.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Es grunzt, es pfeift und es brüllt. Im Schweriner Zoo ist immer etwas los. Doch besonders spannend wird es erst dann, wenn alle übrigen Besucher längst zu Hause sind. Denn dann können die verschiedenen Laute von Pekaris, Nasenbären, Affen und Co. viel genauer wahrgenommen werden.

Wer also bei seinen Zoobesuchen am liebsten gar nicht mehr gehen mag, hat in Schwerin die Möglichkeit, einfach über Nacht zu bleiben. Im Baumhaus finden bis zu sechs Personen Platz – inmitten der großzügigen Zoo-Anlage.

Familie Sakowski aus Boizenburg hat es ausprobiert. Zu Gast im Baumhaus waren Mama Nadine, Papa Mathias, Opa Rüdiger, Oma Birgit und die kleine Mia-Charlotte. Sie alle sind regelmäßige Zoobesucher, kommen mindestens ein Mal im Monat in die Landeshauptstadt. Denn der Tierpark ist nicht so weitläufig wie beispielsweise der in Hamburg. Man kann schön durch die Anlage spazieren und überall gibt es Sitzmöglichkeiten, um den Ausblick zu genießen, wie Opa Rüdiger erklärt. Natürlich haben alle Familienmitglieder Dauerkarten – sogar Boxerhündin Leonie. Sie darf allerdings nicht mit ins Baumhaus.

Die Idee zur Übernachtung im Zoo hatte Oma Birgit, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag gefeiert hat. Und wie könnte die tierverrückte Familie diesen besser feiern, als in direkter Nachbarschaft zu Wildschweinen, Nasenbären, Loris und den vielen anderen Zootieren?

Obwohl die Familie so oft im Tierpark ist, wird es ihnen nicht langweilig, sagt Mama Nadine. Denn „es gibt jedes Mal etwas Neues zu sehen.“ So haben sie dieses Mal beispielsweise zum ersten Mal den Otter von Nahem betrachten können. „Der hat sich sonst immer versteckt.“ Und auch im Herbst und Winter, wenn kaum andere Besucher da sind, findet man die Sakowskis bei den Gehegen. „Dann kann man mit all den Tierpflegern ins Gespräch kommen – die Chance hat man sonst nicht“, freut sich Papa Mathias. Denn die Familie hat brennende Fragen. Zum Beispiel wollen Mama Nadine und Oma Birgit immer wissen, wie die Tiere heißen. „Den Namen der Tigerin haben wir bisher nicht rausbekommen“, sagt Mama Nadine.

Dieses Mal haben sie eine neue Gelegenheit dazu. Auch Töchterchen Mia-Charlotte ist begeistert von den vielen Tieren. Bei jedem Besuch hat die Zweijährige ein neues Lieblingstier. Dieses Mal sind es die Tapire. Nach einem langen Tag zwischen Giraffen und Flamingos ist die Kleine nun aber erstmal müde und zieht sich ins kuschelige Schlaf- und Spielzimmer zurück. Wenn sie wieder aufwacht, warten sicher schon die nächsten Tiere mit ihren lustigen Aktionen auf sie.

Und falls die Familie auch mitten in der Nacht noch nicht genug von den Tieren bekommen kann, bietet der Schweriner Zoo zudem eine Nachtwanderung an. Ganz allein zwischen all den wilden Bewohnern. Obwohl auch vom Balkon des Baumhauses die Tiere gut beobachtet werden können. „Wir haben heute schon die Fütterung der Wildschweine und Pekaris miterlebt“, schwärmt Papa Mathias. Kein Wunder, solch tierisch unterhaltsame Nachbarn gibt es nur in Schwerin.

Das Baumhaus

Größe: 40 Quadratmeter

Kapazität:Bis zu 6 Besucher

Ausstattung: 3 Schlafzimmer (1 für Kinder), Bad mit Dusche, Küche, Balkon

 

Buchungs-Saison: 1. März bis 31. Oktober

Kosten pro Nacht: 215 Euro (inkl. Zoo-Eintritt, Bettwäsche, Handtücher, Hausschuhe)

 

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