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Eltern und Kind

20. Oktober 2017 | 12:51 Uhr

Spielideen : Plumpsack und Kasperle

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Weihnachtsgeschenke sind bespielt, der Schnee ist weggetaut, die Tage noch immer kurz. Spielideen für drinnen sind gefragt – wir stellen einige vor.

Kasperletheater

Kinder lieben Kasperletheater – warum nicht selbst mal ein Stück spielen? Die Puppen lassen sich basteln, etwa aus Pappmaché oder alten Socken (Anleitungen im Internet). Wer es ganz einfach will: Loch in ein altes Laken schneiden, in den Türrahmen hängen, und statt Handpuppen mit Kuscheltieren spielen. Ganz sicher: Die Kinder finden es klasse!

Memory basteln

Natürlich kann man ein Foto-Memory blitzschnell im Internet erstellen. Aber wenn die Kinder mitmachen sollen, setzt man sich mit Stiften und Schere an den Tisch und klebt, zeichnet und tuscht auf gleich große Papierquadrate (es gibt auch Memory-Blankokarten). Dabei sollten natürlich jeweils zwei Karten ähnlich aussehen – oder man macht Farbkopien. Paare mit verwandten Motiven zu erstellen (etwa Apfel und Baum) macht auch Spaß, ist aber erheblich schwerer zu spielen. Am Ende kleben Sie die Bilder am besten mit Foto-Klebeecken auf Karton, Pappe oder Bierdeckel, wobei die Rückseiten gleich aussehen müssen. Damit das Memory nicht so schnell abnutzt, kann man die Bilder mit selbstklebender Folie überziehen.

Zirkus

Eine Akrobatin, die vom Fensterbrett aufs Bett springt. Ein Seiltänzer, der auf einem Faden auf dem Fußboden balanciert. Ein Zauberer, der ein Kuscheltier aus der Mütze zaubert. Ein Clown, der über seine eigenen Füße fällt. Ein Tänzer, der einen selbst ausgedachten Tanz vorführt. Mit Kindern lässt sich prima Zirkus spielen. Ganz wichtig: Mindestens ein Zuschauer, Ticketverkauf, ein Zirkusdirektor, der die großen Nummern ansagt, ein Vorhang – etwa eine Gardine – und ganz viel Applaus.

Partyspiele

Luftballontanz, Blindekuh, Apfelstücke aus der Wasserschüssel beißen, Topfschlagen oder Sackhüpfen: Warum soll man die tollsten Spiele nur zum Geburtstag spielen? Die meisten funktionieren auch ohne viele Kinder und drinnen: Dreijährige stören sich nicht daran, wenn bei „Bello, dein Knochen ist weg“ Kuscheltiere „mitspielen“ oder beim „Plumpsack“ immer dieselben laufen. Selbst „Fischer, wie tief ist das Wasser“ lässt sich mit ein wenig Platz in der Stube spielen. Dabei brauchen die Kleineren auch keinen Gewinner: Hauptsache, sie können hüpfen wie ein Känguru, trippeln wie eine Maus, schreiten wie ein Riese, kriechen wie eine Schlange oder rückwärts laufen.

Fühlen und schmecken

Augen verbinden und her mit dem Essen! Ist das Apfel oder Birne? Eine Salzstange oder Knäckebrot? Augen verbinden und her mit den Dingen: Ertasten die Lütten die Badeente, den Kochlöffel, den Legostein?

Zug fahren

Zug oder Bus fahren finden Kinder spannend – auch zu Hause. Einfach ein paar Stühle hintereinander stellen, Fahrkarten basteln und los geht’s. Es gibt einen Busfahrer oder Fahrkartenkontrolleur, quietschende Bremsen, Kurven, Geratter und Gehupe – und vielleicht ein Kind oder Kuscheltier, das an der nächsten Haltestelle zusteigen möchte.

Verkleiden

Es ist Faschingszeit – aber Kostüme sind fürs Verkleiden nicht erforderlich: Einfach den elterlichen Kleiderschrank öffnen – den Rest machen die Kinder fast schon allein!

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