Dem Hasen auf der Fährte : Gute Ostereier-Verstecke für Kinder

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27. März 2013, 01:56 Uhr

Ostereier verstecken ist kein Kinderspiel: Schließlich dürfen die Leckereien nicht zu einfach zu finden sein - sie sollten aber auch nicht unentdeckt im Schuh oder im Schrank liegen bleiben. Und erwischen lassen dürfen sich Eltern natürlich auch nicht, wenn sie Osterhase spielen und Süßes in der Wohnung oder im Garten verstecken. Mütter und Väter sollten daher einige Tipps beachten, damit sie beim Suchen den Überblick behalten und sich ihre Kinder nicht in die Haare kriegen.

Wenn Geschwister gemeinsam Ostereier suchen, kommt leicht Eifersucht auf. Eltern mit mehreren Kindern sollten daher dafür sorgen, dass die gefundenen Eier und Süßigkeiten gerecht verteilt werden, damit sich kein Kind später benachteiligt fühlt. So biete es sich an, die Fundstücke gemeinsam in einem Korb zu sammeln. Dann bekommt jeder gleich viel ab, und die Eltern haben immer den Überblick. Streit lässt sich auch vermeiden, wenn kleinere Geschwister zuerst suchen dürfen. Oder jeder hat seinen eigenen Bereich, dann kommt sich keiner in die Quere.

Gute Ostereier-Verstecke müssen außerdem dem Alter angepasst sein. Gerade für kleine Kinder ist es schnell frustrierend, wenn sie zu lange suchen müssen. Da reicht es oft schon, wenn die Eier noch zur Hälfte hinter einer Blume hervorgucken und gut zu sehen sind. Für ältere Kinder dürften die Verstecke dagegen ruhig etwas kniffeliger sein - Sonst ist es für die ja langweilig. Am besten sei daher eine Mischung aus leichten und schwierigeren Verstecken, sagt Engel. Zudem sollten Eltern ihre Kinder beim Suchen loben und Tipps wie „heiß“ oder „kalt“ geben, damit es für die Kinder spannend bleibt und sie zwischendurch nicht die Lust verlieren.

Wenn das Wetter es zulässt, ist es natürlich am schönsten, draußen zu suchen - da gibt es noch mehr Neues zu entdecken. Außerdem ist es dann nicht so schlimm, wenn versteckte Eier übersehen werden - für Igel etwa sind sie ein gefundenes Fressen.

Wer drinnen auf Eiersuche geht, sollte entlegene Winkel oder Schubladen besser nicht als Versteck benutzen. Ansonsten passiert es leicht, dass die Eier erst Wochen später gefunden werden - das ist dann nicht so appetitlich. Außerdem hilft es, die Eier und Süßigkeiten vor dem Verstecken zu zählen - dann weiß man auch während der Suche, ob noch etwas fehlt.

Draußen ist es auch einfacher, die Sachen zu verstecken, ohne von den Kindern ertappt zu werden. Allerdings ist nicht jedes Gebüsch im Freien ein gutes Versteck: Im Schilf am Ufer von einem Bach oder Teich sollte man Ostereier nicht unbedingt verstecken - da machen sich die Kinder leicht nass.

Bei Verstecken in der Wohnung müssten Eltern dagegen auf mögliche Stolperfallen wie Kabel achten. Auch Vasen eignen sich nicht als Versteck, wenn sie nicht als Scherben enden sollen. Schokohasen gehören außerdem nicht unters Sofakissen - ansonsten gibt es schnell Flecken, wenn sich jemand versehentlich draufsetzt. Wenig ratsam sei es auch, Osternestchen im Kleiderschrank zu verstecken. Das finden Kinder zwar nach einer Weile - aber meistens gibt das gehörige Unordnung, und man muss nachher erstmal wieder alles richtig einräumen.

Eltern sollten auch darauf achten, dass ihre Kinder während der Suche nicht zu viel auf einmal naschen. „Sonst wird den Kleinen schnell schlecht“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Auch bei Ostereiern sei Zurückhaltung geboten: „Normalerweise sollte man nicht mehr als drei Eier pro Woche essen - an Ostern dürfen es ausnahmsweise mal vier oder fünf werden, mehr aber nicht.“

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