Umstrittene Auszeit : Warum es falsch ist, Kinder im Streit aufs Zimmer zu schicken

svz+ Logo
Wenn Eltern nicht mehr weiterwissen, schicken sie Kinder manchmal im Streit auf ihr Zimmer – als eine Art Auszeit. Den gewünschten Effekt erzielt das nicht.
Wenn Eltern nicht mehr weiterwissen, schicken sie Kinder manchmal im Streit auf ihr Zimmer – als eine Art Auszeit. Den gewünschten Effekt erzielt das nicht.

Eine Erziehungsexpertin erklärt, warum die von Eltern verordnete Auszeit keine gute Idee ist und eher schadet.

Exklusiv für
SVZ+ Nutzer
svz+ Logo

von
13. Januar 2020, 14:22 Uhr

Eltern wissen sich manchmal nicht weiterzuhelfen und schicken ihr Kind zur Strafe in sein Zimmer. So haben sie es selbst als Kind erfahren. Doch bringt das etwas? Und ist das überhaupt noch zeitgemäß? (W...

tnEelr nwsise shci acnhmalm cithn eunhwlerieezft dnu iheskcnc rih Kdin rzu Stafer in snie rmZemi. So hbane ise es sbsetl las idKn erarfneh. Dhoc tginbr dsa e?taws Und sit das übepurtha ohcn zßgtä?eiem ist:eenWelre( Dafr orde losl nei nKid im tneeEtbltr lnhcs?aef Dsa agst ine a)treidznKr

xEnspritezeugriehn dnu Atiorun lenDiael rfaG sletlt eien aneef:grgeG nredüW" Sie reInh trPnera isn emzrlhcafmiS rre,ensp mtdia er scih rweedi ergt,ihub nenw Sei cish edaegr e?ser"ittn ieD stmenie awceEenshnr rwünde sad olhw eötpmr nevrnie.en

ebAr uwarm ethcnis se anchnme rlEnte inee giengeete Mehdoet uz ,nsei niKrde zuda zu r,iengnb ads uz unt, aws cgzresuettEighehinebr ?wreentar afGr :gtas "Es its ardbus, ssad rwi ernuesn iKdennr egiDn t,enzumu edi usn eib enwreEshnca lisaenm in den innS e"nmäk. idnreK zererpse,inun tis üfr ide Barinuchtuo kuuscAdr gerßro H.tskigolilefi Sbchaenri dre eizgine seuA,gw nenw telErn neniek nareend gWe fen,ind tfklKneoi uz eösln.

ieW eiS eneni itetSr ilenbgee

farG sit ebrut:ezüg iaDb"e tis es öc,ghlmi Kedirn ngaz oenh ntarS,fe Durghnoen rdeo tsoensgi plneaiitanMuon uz e".eherinz rüDaf sie es rabe iotn,dewgn cäthnzwdretes tim iehnn eenuuzm,hg nneih fau öenhgheAu zu ebgengen ndu esi ovn nfgnAa an ieb edr hecSu hnca onmeiKmporss dun ennöLusg zu ee.igbinetl Dei lirnogegB s:atg as"D sit nhäuczst sewta atrsn,negnrdee fühtr earb dzu,a dssa wir gra hcnit erts zu erdart ewnüdniteengrd ehannmMaß eigrnfe ,ssnmü"e os rfG.a

inE dKni hceanfi in iens mmeZri uz nkesi,cch elsö einek lmePeorb, tgaes rGfa: E"s ostmrdinrete u,rn adss lnrteE eivl miecärtgh "ns.id lcohS neei efarSt hürfe hree duz,a adss csih rndeKi gentbilue nud izksgnweüreecu ,lühfen las adss sie rtnieh edr essonehlegscn rTü debarrü aekhndcn,en swa esi clsafh ematcgh hnbea. tStat eReu zu ki,nelntwce eschrerh das ülfGeh r,vo arditegwhrübeg zu deewnr udn dnvnesnetura uz si.en

saW mieb sgceiknWceh mti dme Kndi tpaesirs

Dei oFgle hticsdrel dei tzesrpeEheniginxru und weezaifhc terMtu o:s sa"D inKd wrid scih eerh rieehzuküncz odre fau hecaR s,nenni als lchrekiswi adeurneB uz n"pmnf.deie eJ reelink ads dK,in etods rbhseirapcmoetl sie dre ihpötzlcel gltleevwalo ezBhh.cbnagsurbeui saD iihcdkenl vnuetaerrUr dun ide ezBhegiun uz ned lntEer nknetön adnSech enne.hm

neDn ied ungnTenr nneök kesart Vgeersnnäsasetls dnu sSetsr usöan.sel Dsa nerGih etsze dnna ein ieepsszlel rtamlmofolrgpaN eni – dsa cetahAns.bl rfa:G Diea"b ernewd rdKnie nnda izcpötlhl llmomvenok i,hgru eilw aiknP dun sgAnt zmu hSuctz nhaicfe tcabhlgeetas derw.en cnilInrhe ibbtel ied orßeg egErnrug djcoeh taelhn"e.r Wrid edsie samhgnEuezeßnamirh imrme eeidwr ,neewdntgea nnak dsa uz szhp,cemnKrfeo seanecm,zruBhhc nbrEreh,ec lbÜekeit erdo nrthnsceöaulfgS nü,ehrf rtawn die eniirsxnhpuee.zrtgE

Wei:eeesnrlt Damru lstelon tnelrE bmie ikfEaun irbele uaf us"Qtiesec"h nrcihveetz

zur Startseite